Späte Oktobertage auf Rügen

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    • Späte Oktobertage auf Rügen

      Es geht schon auf das Ende des Oktobers zu .
      Die Maisfelder auf der Insel Rügen sind zum großen Teil abgeerntet.

      Es ist spät am Nachmittag,in einer Stunde geht die Sonne unter.
      Hunderte von Gänsen schwärmen auf die Maisstoppelfelder und fressen sich vor Sonnenuntergang noch satt.
      Das Geschnatter und Geschrei ist unüberhörbar.

      Gestern waren hier auch noch Kraniche zu sehen.
      Die haben sich vermutlich heute einen anderen Futterplatz gesucht.





      Liebe Grüße,
      Elke
    • Toll Elke ,

      besonders das erste Bild strahlt etwas aus - ich weis nur noch nicht genau was.
      Sind es die etwas wärmeren Farben im Gegensatz zu Bild zwei , Bild zwei kommt etwas kälter ( Herbstlicher ) rüber.

      Egal wie auch immer - es sind tolle Aufnahmen.
      Liebe Grüße

      Dieter

      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
    • @'Dieter
      Ich habe bei meiner Lumix den manuellen Weißabgleich benützt- für jedes Bild extra. Ich habe mehrere Bilder gemacht, bis ich sah, dass die Stimmung dem entsprach, wie ich es selbst sah und empfand.
      Das zweite Bild entstand einige Zeit vor dem ersten - beim ersten zogen plötzlich Regenwolken auf, es wurde dunkler.


      Michael schrieb:

      Wie viele Kraniche werden das wohl sein am ersten Bild.
      Es waren nur Gänse, keine Kraniche.
      Auf dem Bild ist nur ein kleiner Teil sichtbar - ich denke der Vogelschwarm bestand aus 2- oder 3tausend Tieren.

      Man muss genau hinschauen, um Kraniche und Gänse im Flug zu unterscheiden,
      Beide fliegen in Formationen.
      Enten flattern schneller, Kranciche fliegen eleganter.
      Aber ihre unterschiedlichen Rufe kann man kaum verwechseln.

      Gänse



      Kraniche



      Sie fressen oft gemeinsam auf dem gleichen Acker - aber schön nebeneinander , ich habe noch nie beobachtet, dass sie sich vermischen.
      Ein Bild vom Tag zuvor, als auch die Kraniche auf dem Feld waren



      Liebe Grüße,
      Elke
    • Wir sind zwar schon wieder einige Tage daheim, aber bei deinen Bildern habe ich die schreienden Gänse und die trompetenden Kraniche der vergangenen Woche noch im Ohr.

      Schöne Tage noch, wünscht
      Klaus
      Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
      (Albert Schweitzer)
    • vadda schrieb:

      Schöne Tage noch
      Danke, Klaus!
      Es ist erstaunlicherweise immer noch mild, nur ab und zu ein paar Regentropfen. Kein Sturm ( Im Gegensatz zu letztem Jahr)

      Und wenn ich dann genug herumgekurvt bin auf der Suche nach den Futterplätzen der Kraniche, dann verbringe ich noch einige Zeit auf meinem Lieblingsplatz.

      Das ständige Rauschen des Meeres in den Ohren , ein Glas heißen Sanddornsaft ( mit oder ohne Rum), ich beobachte wie Kinder den Möwen nachjagen,
      dazu ein Buch mit einem Krimi von Donna Leon, das mich nach Venedig in die Welt des Commissario Guido Brunetti versetzt,

      so schön kann später Herbsturlaub sein.






      Liebe Grüße,

      Elke
    • Ich kann es nicht lassen...,
      sobald die Sonne tief steht, muss ich nochmals losziehen.




      Vor Sonnenuntergang am Jasmunder Bodden

      Mir scheint, als seien viele Kraniche schon nach Süden aufgebrochen.
      Gestern waren viel weniger am Himmel.









      Gruß,
      Elke
    • ELMA schrieb:

      Mir scheint, als seien viele Kraniche schon nach Süden aufgebrochen.
      Gestern waren viel weniger am Himmel.
      Servus Elke ,

      die spüren das nahende Sturmtief welches schön langsam auf euch zukommt.

      Schönen Urlaub noch
      Liebe Grüße

      Dieter

      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
    • ELMA schrieb:

      Mir scheint, als seien viele Kraniche schon nach Süden aufgebrochen
      Vor einer Woche soll uns schon ein Schwarm Kraniche überflogen haben, so haben es Nachbarn berichtet. Da waren wir noch im Norden.

      Natürlich muss man zum Sonnenuntergang noch einmal los, wir sind halt Kranichsüchtig. ^^

      Lieben Gruß,
      Klaus
      Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
      (Albert Schweitzer)
    • ELMA schrieb:

      Mir scheint, als seien viele Kraniche schon nach Süden aufgebrochen.
      Heute ließen mich ungewohnte Töne zum Himmel schauen.





      Ob das Kraniche über dem Odenwald waren? Ich weiß es nicht.
      Ich hatte leider nur mein Handy dabei und konnte daher keine besseren Bilder davon machen.

      Liebe Grüße von waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!
    • Ich halte es für möglich!
      Ich hatte in den letzten Tagen hier auf Rügen den Eindruck, als seien die meisten Kraniche schon weg.
      Dieter hat es in #8 ja geschrieben: Vielleicht haben sie den Sturm gespürt, der gestern über Meck Pomm tobte. Der Wind kam genau aus Norden.

      Aber wenn Du einmal das laute Trompeten der Kraniche gehört hast, erkennst Du es sofort wieder.
      Hör hier mal rein - da gibt es Tonbeispiele. ( Mit dem Mediaplayer geht es bei mir)
      vogelstimmen-wehr.de/vogel03.htm

      Liebe Grüße,
      Elke
    • Am letzten Freitag war alles ruhig- die Ostsee so glatt wie der Chiemsee bei Windstille.
      Die Wellen plätscherten leise an den Strand.
      Ich genoss es, auf meinem diesjährigen Lieblingsplatz ein paar Stunden zu verbringen.





      In der Nacht zum Sonntag hörte ich es schon:
      Die Brandung wurde immer stärker, die Wellen brachen sich donnernd am Strand.

      Und bis zum Sonntagmittag war der Sturm Herwart da.
      Der lange Strand von Binz ist nach Osten ausgerichtet. Und da der Sturm genau aus Norden kam, wurde der Ort nur mäßig stark getroffen.

      Andere Orte sehr viel mehr.
      In Mecklenburg-Vorpommern brachte “Herwart” wesentlich stärkere Orkanböen als sein Vorgänger “Xavier” Anfang Oktober, beispielsweise 140,8 Stundenkilometer über Hiddensee-Dornbusch, wie der Meteorologe Uwe Ulbrich vom Wetterstudio Hiddensee sagte.
      Quelle:
      huffingtonpost.de/2017/10/29/h…-schaeden_n_18413562.html

      Blick Richtung Sassnitz und Kreideküste



      Meine Strandbar!! Die Strandkörbe hatten sie offensichtlich schon am Samstag in Sichehreit gebracht.



      Mich hielt es nicht in meinem Apartment - ich musste an den Strand.

      Es waren relativ viele Menschen dicht am Wasser.
      Erwachsene, Kinder....warm eingepackt.



      Der trockene Sand der Dünen wurde über den Strand getrieben.



      Auch die anderen Strandbars waren in Gefahr und wurden gesichert.





      Am Nachmittag kam die Sonne hervor , der Sturm ließ nach.





      Aber bis die Ostsee sich beruhigt hat, wird es noch eine Weile dauern.

      Ich mag es ,wenn die Ostsee Wellen hat , man die Brandung hört, der Wind um die Nase bläst und man sich beim Spazieren am Strand gegen den Wind stemmen muss.



      Elke
    • ELMA schrieb:

      Hör hier mal rein -
      Habe ich gemacht. Ich denke, dass es doch Gänse waren. Aber sicher bin ich mir nicht.

      Bewegte Bilder zeigst Du uns, Elke!
      Auch in der Nordsee gings zur Sache!
      Hoffentlich kriegen die Schlepper den Havaristen vor Langeoog wieder frei.
      Auch Wangerooge hat es hart getroffen.

      Die Frankfurter Allgemeine schrieb:

      Auf der ostfriesischen Insel Wangerooge wurden Massen an Sand weggespült. Der Sand am Bade- und Burgenstrand sei zu 80 Prozent verschwunden, sagte Insel-Bürgermeister Dirk Lindner (parteilos). Wegen der meterhohen Abbruchkante seien zwei Strandübergänge gesperrt. Der Lokalpolitiker fühlt sich alleingelassen. „Wir warnen seit Jahren, aber Land und Bund schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu“, kritisierte Lindner.
      Wie sieht es denn um die Kreidefelsen aus? Wurden die in Mitleidenschaft gezogen durch Herwart?


      fragt waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!
    • Servus Elke ,

      immer wenn ich die Nachrichten über den Sturm gesehen habe , musste ich an dich denken.


      ELMA schrieb:

      Mich hielt es nicht in meinem Apartment - ich musste an den Strand.
      Das glaube ich dir gerne


      ELMA schrieb:

      Ich mag es ,wenn die Ostsee Wellen hat , man die Brandung hört, der Wind um die Nase bläst und man sich beim Spazieren am Strand gegen den Wind stemmen muss.
      Das ist halt die Natur und diese muss man mögen - wie du halt.
      Liebe Grüße

      Dieter

      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
    • ELMA schrieb:

      Ich mag es ,wenn die Ostsee Wellen hat , man die Brandung hört, der Wind um die Nase bläst und man sich beim Spazieren am Strand gegen den Wind stemmen muss.
      Das ist ja eine richtige Liebeserklärung an die deutsche See. Meist nur im Winterhalbjahr kann man diese Eindrücke genießen. Bei den Bildern könnte ich sofort los, auch bei Irmgard würde ich wohl offene Türen einrennen.

      Einfach traumhaft schön:


      Lieben Gruß,
      Klaus
      Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
      (Albert Schweitzer)
    • Dieter schrieb:

      diese muss man mögen - wie du halt.
      Ja, Dieter, so ist es.

      Würde es Dir so besser gefallen?
      Über Nacht hat der Wind fast ganz aufgehört. Die Ostsee plätschert wieder vor sich hin.
      Der Strand ist wieder breit.

      So sah es heute früh aus.
      Wäre das nichts?
      Da kannst viele Kilometer gehen, rennen, joggen, spazieren..



      Ab Oktober sind alle Strände frei für Hunde. Es macht Spaß zuzusehen, wie die dort herumtoben, große und kleine !







      Kaum zu glauben nach dem gestrigen Tag, das Meer ist ( fast) spiegelglatt.



      Leider hatte ich heute nichts mehr davon.
      Ich habe mich auf die Heimreise gemacht.

      Wegen des Feiertags sind sehr viele Kurzurlauber auf der Insel. Ich hatte den Eindruck, halb Berlin ist auf Rügen unterwegs.

      Auf der Straße und der Rügenbrücke nach Stralsund ging es nur Stop and Go.
      Daher habe ich eine Nebenstrecke auf schmalen Straßen gewählt. Da war ich fast allein.

      Es ging über die Halbinsel Zudar im Süden von Rügen zur Gleiwitzer Fähre über den Strelasund Richtung Greifswald.
      Eine schöne ( alternative) Verbindung auf die Insel Rügen!







      Liebe Grüße,
      Elke
    • ELMA schrieb:

      Würde es Dir so besser gefallen?
      Möchte ich nicht unbedingt sagen , ich mag es auch gerne wenn die Natur mal etwas rauer ist. Schon alleine wegen der tollen Motive.

      ELMA schrieb:

      Ab Oktober sind alle Strände frei für Hunde. Es macht Spaß zuzusehen, wie die dort herumtoben, große und kleine !
      Das würde uns ( Dieter , Conny , Ajko und Daisy ) ganz sicher gefallen.

      ELMA schrieb:

      Da kannst viele Kilometer gehen, rennen, joggen, spazieren..
      Auch das ( Rennen und Joggen lassen wir mal weg ) würde uns gefallen.

      Mal sehen :roll: was die Zeit bringt.
      Liebe Grüße

      Dieter

      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
    • Daß ich die Ostsee liebe, das weißt Du ja inzwischen liebe Elke,

      Deine Bilder wecken schon wieder die Reiselust bei mir, doch leider wird das noch eine ganze Weile dauern, bis wir wieder Urlaub haben und losziehen können.
      Es ist wirklich wunderschön "da oben" .
      :blume17: Grüssle von tosca


      Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!
    • Waldi ,ich bin Dir eine Antwort schuldig-

      waldi schrieb:

      Wie sieht es denn um die Kreidefelsen aus? Wurden die in Mitleidenschaft gezogen durch Herwart?
      Ich habe nicht gehört, dass Herwart an den Kreidefelsen akut Schänden angerichtet hat.
      Aber es scheint in diesem Jahr schon etliche Hangrutsche gegeben zu haben.
      Die Kanten sind sehr labil .
      Zwei Touristen sind dieses Jahr schon abgstürzt und zu Tode gekommen. Beide haben sich zu weit auf die Kante hinausgewagt.

      Mehr als in den bisherigen Jahren wird davor gewarnt, unten an der Kreideküste entlangzugehen.

      Diese Wanderung entlang der Steilküste hätte ich dieses Jahr nicht machen wollen.
      Rügen: Hühnergötter, Katzengold, Donnerkeile und noch mehr

      Ich war auch dieses Jahr im NP Jasmund am Königsstuhl.
      Die Holztreppe mit ihren 412 Stufen , auf der wir damals vom Hochufer hinuntergestiegen sind, ist gesperrt: Hangrutsch.

      Viele Touristen sind enttäuscht und ich habe beobachtet, dass einige dennoch über die Absperrug steigen.
      Das Risiko ist groß, denke ich.
      Ich bin nicht ängstlich , aber die Kreidefelsen sind unberechenbar.






      Liebe Grüße,

      Elke