unerwünschter Wecker

Es gibt 16 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von hadedeha.

  • Vor ein paar Tagen wurde ich durch ein Krächzen, das über längere Zeit anhielt, geweckt.
    "Kann dieser dumme Vogel nicht seinen Schnabel halten?", war mein erster ärgerlicher Gedanke.


    Erst nach meinem Frühstück fiel mir der vermeintliche Vogelruf wieder auf.
    Ich wurde neugierig.


    Mit bloßem Auge konnte ich den kleinen Punkt auf den Zinnen des alten Stadtturms kaum ausmachen, aber das starke Zoom meiner Lumix bestätigte meine Vermutung.



    Ob es ein Jungtier war das nach den Eltern rief?
    Jedenfalls kam kurz nach dem Foto eine weitere Gans dazu....
    und dann waren sie weg, und wieder Ruhe eingekehrt.



    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Eine Gans auf einem hohen Turm? Ungewöhnlich für solch einen Vogel, der sich doch lieber am Boden aufhält.
    Gut beobachtet, waldi!


    Doch solche "Wecker" kenne ich auch.
    Eine Amsel , die im Frühjahr morgens spätestens um 5 Uhr vorn auf unserem Dachfirst sitzt und unaufhörlich und lautstark singt .
    Ich würde sie vermissen, wenn es nicht so wäre.


    Liebe Grüße,
    Elke

  • Eine Amsel , die im Frühjahr morgens spätestens um 5 Uhr vorn auf unserem Dachfirst sitzt und unaufhörlich und lautstark singt .
    Ich würde sie vermissen, wenn es nicht so wäre.

    Um 5 Uhr früh :cursing: ???? wenn ich nicht so Tierlieb wäre würde ich sie erschießen. :thumbsup:

    Liebe Grüße :auto3:




    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.

  • Ich würde sie vermissen, wenn es nicht so wäre.

    Bei uns in NL, Region Apeldoorn, gibt es so gut wie gar keine mehr. =O 
    Grund: https://www.nabu.de/news/2017/09/23022.html


    Ein tapferes Weibchen ist noch da, das wohl alle anderen überlebt hat. Früher haben die Männchen in Mannschaftsstärke in unserem Garten Revierkämpfe geführt. Und natürlich wunderschön gesungen.
    Traurig.


    Liebe Grüße
    Helga

  • Helga- das ist ja schrecklich!
    Ich habe bei uns auch den Eindruck, als gäbe es weniger Amseln, habe es aber auf die vielen Katzen geschoben, die in der Nachbarschaft sind. Da Amseln meist in niedrigem Gebüsch brüten, werden sie leicht Beute von Katzen.


    Ich muss das mal genauer beobachten.


    Liebe Grüße,
    Elke

  • Grund: nabu.de/news/2017/09/23022.html

    So etwas zu lesen ist nicht gerade erfreulich :cry: 
    ich habe bis dato aber noch nichts davon gehört oder gelesen.
    Ist anscheinend für die Medien die sonst jeden Käse bringen nicht so wichtig.


    Danke Helga , ich werde das jetzt auch etwas verfolgen - wenn auch wir nichts dagegen machen können. Leider

    Liebe Grüße :auto3:




    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.

  • Der Usutu-Virus soll das Amselsterben auslösen. Auch bei uns im Garten sehe ich kaum noch Amseln.


    Der "Lärm" der Vögel schon vor 5 Uhr in der Frühe ist hier im Frühling "unerträglich schön". So viele verschiedene Vogelstimmen, da liege ich dann immer wach. Bis gegen 7 Uhr die Tauben einsetzen, dann ist es nicht mehr wirklich schön. Ich wollte die "Musik" schon einmal aufnehmen, hatte es aber nicht in einer halbwegs vernünftigen Qualität geschafft. Jetzt warte ich wieder auf das Frühjahr. :sleeping:


    Gruß,
    Klaus

    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
    (Albert Schweitzer)

  • Nachdem ich die Gans immer wieder mal auf dem Turm gesichtet und gehört hatte, habe ich heute eine Gans auf unserem anderen Stadtturm, der zu einem (recht einfachen) nicht mehr existierenden Schloss gehörte, fotografiert.




    Ob sich da eine neue Gattung entwickelt hat, vielleicht die "Wörther Turmgans"? :roll:



    überlegt waldi :174:

  • habe ich heute eine Gans auf unserem anderen Stadtturm, der zu einem (recht einfachen) nicht mehr existierenden Schloss gehörte, fotografiert.

    Na da ist sie doch gut aufgehoben wenn da nicht mehr so viel Betrieb ist.

    Ob sich da eine neue Gattung entwickelt hat, vielleicht die "Wörther Turmgans"?

    Weiter beobachten und berichten.

    Liebe Grüße :auto3:




    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Dieter ()


  • Das Bild hab ich im Sommer in unserem Garten gemacht. Oft kamen am Abend ein Vogelschwarm und hat bei uns im Garten "gegrast" , ich hab keine Ahnung was da sooo gut schmeckt.

    Viele Grüße
    Helga


    Das Heilmittel für alles ist Salzwasser: Schweiß, Tränen oder das Meer.
    Karen Blixen

  • Das - parallel zum Insekten- v.a. Bienenbestand - auch die Anzahl der Vögel zurück geht, war ja in den letzten Tagen öfter Medienthema. Was mich an die Kehdinger Wildganstage erinnert, bei denen ich vor sechs Jahren war, und die es laut HP immer noch gibt. Und die ich bisher vergessen hatte, hier reinzustellen:
    Kehdinger Wildganstage 2011

    Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)


  • Oft kamen am Abend ein Vogelschwarm und hat bei uns im Garten "gegrast" ,

    Ich kann es nicht erkennen, wer da bei Euch eingefallen ist.
    Krähen? Könnte sein .
    Sie suchen nach Larven und Käfern.
    Sie können eine Wiese aber auch ganz unangenehm zerstören.


    Ich finde Krähen lästig - bei uns nehmen sie überhand.



    Nachdem ich die Gans immer wieder mal auf dem Turm gesichtet und gehört hatte, habe ich heute eine Gans auf unserem anderen Stadtturm, der zu einem (recht einfachen) nicht mehr existierenden Schloss gehörte, fotografiert.

    Früher hatte man Nachtwächter, die auf die Stadt aufpassten.
    Kann es sein ,dass Eure Stadträte dafür Gänse angeschafft haben?


    Die alten Römer haben es ja vorgemacht!
    http://www.e110.de/der-beste-wachhund-die-gans/
    Zitat
    "386 vor Christus bewachte das schnatternde Federvieh das Capitol mit Erfolg vor den Galliern."



    Liebe Grüße,
    Elke

  • Nein Elke,
    Krähen waren es nicht. Ich, als großer Vogelkenner(!) tippe auf Amseln oder Stare. :whistling:

    Viele Grüße
    Helga


    Das Heilmittel für alles ist Salzwasser: Schweiß, Tränen oder das Meer.
    Karen Blixen

  • Ich finde Krähen lästig - bei uns nehmen sie überhand.

    Ja da geb ich dir recht ,
    auch bei uns sehe ich Elstern und Krähen vermehrt auf den Wiesen und Feldern.
    Wenn man das aber liest nimmt das ganze schon gefährliche Ausmaße an.


    https://www.hna.de/lokales/fri…chellbach-an-8918383.html

    Liebe Grüße :auto3:




    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.

  • ich, als großer Vogelkenner(!) tippe auf Amseln oder Stare.

    Mit den Staren wirst du warscheinlich richtig liegen, liebe Helga. Sie tragen wohl ihr Prachtkleid.


    Gruß,
    Klaus

    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
    (Albert Schweitzer)

  • Mit den Staren wirst du warscheinlich richtig liegen

    Das denke ich inzwischen auch. (Mir kamen die Vögel auf der Wiese zunächst recht groß vor)
    Amseln treten selten solch großen Gruppen auf.
    Stare hingegegen häufig, vor allem nach Regen oder wenn frisch gemäht wurde.

    auch bei uns sehe ich Elstern und KWenn sie rähen vermehrt auf den Wiesen und Feldern.

    Wenn sie nur dort draußen blieben!
    Aber sie nisten zunehmend in Wohngebieten , z.B. auf Alleebäumen . Oft sieht man mehrere Nester auf einem Baum. Pech, wenn man dann da drunter parkt.
    Und ihr lautes Gezeter beginnt schon früh am Morgen.


    .
    Liebe Grüße,
    Elke

  • Bei uns in NL, Region Apeldoorn, gibt es so gut wie gar keine mehr.

    Nun, ich sitze in meinem Arbeitszimmer und habe das Fenster einen Spalt offen. Es ist 19.05 Uhr, kurz nach Dunkelwerden, und ich höre sie wieder. :up: 
    Nicht so intensiv und laut wie früher, aber sie leben noch! Ein paar sind wohl doch übrig geblieben.


    Liebe Grüße
    Helga