Bargeldoses Bezahlen ...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Bargeldoses Bezahlen ...

      Es ist nicht neu - aber nach einer Sendung in der ARD (Wissen-Kultur) vom 22.4.17

      daserste.de/information/wissen…ldlose_bezahlung-100.html

      bin ich wieder drauf aufmerksam geworden.

      In 3Sat gab es schon 2016 eine Sendung.
      Mediathek
      3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=57628



      Bye-bye Bargeld

      Schweden schafft das Bargeld ab - und hat es inzwischen auch weitgehend abgeschafft.
      Streichhölzer am Kiosk, eine Currywurst, eine Zeitung von einem mobilen Straßenverkäufer…
      selbst Kleinstbeträge…
      alles bargeldlos mit der Karte oder inzwischen auch mit dem Smartphone.

      Zitat aus der ARD Sendung:

      "Schweden ist in Europa der Vorreiter der bargeldlosen Zahlung. 80 Prozent aller Bezahlvorgänge werden inzwischen unbar abgewickelt. Selbst Kleinigkeiten wie ein Becher Kaffee, eine Zeitung oder die Gebühr für die Nutzung der Toilette bezahlen die Schweden mehrheitlich mit Karte oder Smartphone.

      In Deutschland sind die Widerstände noch groß."

      Wie es in Österreich ist, weiß ich nicht. In Spanien? In anderen Ländern?

      Wie haltet Ihr es mit dem bargeldlosen Bezahlen?


      Viele Grüße,
      Elke
    • Gar kein Bargeld mehr? Schäuble würde sich freuen, die Schwarzarbeiter, Geldwäscher und manch anderer Steuerhinterzieher eher nicht.

      Daheim bezahle ich - wenn möglich - mit der Kreditkarte. Oft wird eine Kreditkarte jedoch nicht akzeptiert oder für Kartenzahlung ist ein Mindesteinkaufswert vorgesehen.

      Im Ausland zahle ich meist bar in heimischer Währung. Irgendwie scheue ich den Karteneinsatz, kann das aber kaum begründen. Außer der Angst vor dem "Steckenbleiben" der Karte in irgendeinem Automaten.

      Vielleicht ein Tipp: Für eine Tunneldurchfahrt bei Makarska habe ich meine EC-Karte eingesetzt (den Schlitz für das Bargeld habe ich wieder nicht gefunden :( ). Für die 30 Kuna Tunnelgebühr (4,04 €) hat mir die Spaßkasse eine zusätzliche Gebühr von 2 € berechnet. Beim Einsatz der Kreditkarte wäre es lediglich eine Gebühr von 4 Ct. ( 1%) gewesen. Na ja, trotzdem gibt es heute noch etwas zu essen. ^^

      Lieben Gruß,
      Klaus
      Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
      (Albert Schweitzer)
    • Hallo,

      Ich bin grundsätzlich auch ein Freund von Bargeld. Allerdings hat so ein Plastikkärtchen durchaus seine Vorteile z. B. Im Nicht-Euro Ausland. Oft entfällt lästiges Geldwechseln. Zuletzt konnte ich diese Vorteile in Dubai genießen wo ich gerade mal knapp zwei Tage weilte.

      Auch an Mautstellen hat so ein Kärtchen schon Vorteile. Es geht einfach schneller mit Karte. Oft sind diese Schalter auch kaum besetzt während sich an den Bargeldschaltern die Autos stauen.

      Meine Kartoffelbank nimmt im übrigen immer 77 Cent Gebühr für den Einsatz der Karte im Nicht-Euro Land wohingegen meine Kreditkartenbank, die Targobank 1,5 % vom Rechnungsbetrag verlangt.

      Was Wolfi aus Berlin anbelangt, wäre es dem logischerweise am liebsten wenn alle nur noch bargeldlos bezahlen würden. Da liegt der schwäbelnde Minister auf einer Linie mit den Finanzinstituten, die daran kräftig verdienen.

      Grüße

      Jürgen
    • Hier in NL kann man praktisch überall bargeldlos bezahlen. Egal ob Supermarkt, Tankstelle, Kiosk, Fahrkartenautomat, Friseur, Kneipe usw.
      Zum Einsatz kommt dabei das Pendant zur deutschen EC-Karte, also die Maestro mit 4-stelliger PIN-Nummer.
      Kleinere Beträge bis 20 Euro können neuerdings kontaktlos bezahlt werden. Man hält die Maestro-Karte vor das Lesegerät und die Zahlung erfolgt über die NFC-Technik ohne PIN.
      Kreditkartenzahlung ist hier weniger verbreitet und kostet - wenn möglich - meistens Zusatzgebühren.

      Ich persönlich begrüße diese Möglichkeiten der bargeldlosen Zahlung und habe selten mehr als 20 Euro im Portemonnaie.

      Ein weiterer positiver Aspekt ist die Sicherheit von Ladenbesitzern, Gastronomen usw. Hier wird beinahe wöchentlich in den späten Abendstunden eine Imbissbude überfallen. Scheint also immer noch so viel Bargeld in der Kasse zu sein, dass sich das lohnt.

      Die komplette Abschaffung des Bargeldes verursacht allerdings auch bei mir ein "ungutes" Gefühl, ich kann das nicht so richtig begründen. Als ob ein Stück "Freiheit" dahingehen würde ...

      Liebe Grüße
      Helga
    • Größere Anschaffungen (Möbel, Elektrogeräte, Baumarkt usw.) bezahlen wir mit Karte, normale Einkäufe in bar. Da sind wir noch vom "alten Schlag", obwohl wir ansonsten gar nicht so altmodisch sind. :1f603: Es ist einfach Gewohnheit ...

      Ganz ohne Bargeld zu bezahlen, kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen, zumal ich mich häufig über Kartenzahler, z. B. im Supermarkt, ärgere, die "den ganzen Verkehr aufhalten", denn es dauert doch länger, als schnell mal einen Schein hinzulegen. :1f609:

      Selbst wenn wir mit Karte bezahlen wollen, haben wir doch immer auch genügend Bargeld dabei, für den Fall, dass mit der Karte mal etwas schief läuft. ^^

      Aber sollte es mal so kommen, dass das Bargeld komplett abgeschafft wird, dann werden wir genauso daran gewöhnen (müssen), wie an den Euro, der auch erst eine Umstellung war.

      Liebe Grüße,
      Angi
    • Bei mir ist es ähnlich wie bei Helga: Ich habe immer weniger Bargeld in der Tasche.
      Da passiert es schon, dass ich im Supermarkt auch bei überschaubaren Beträgen die Kreditkarte nehmen muss.

      Aber Kleinstbetraege (Zeitung, das Eis, den Cappuccino beim Italiener usw) bezahle ich nach wie vor bar.
      Ich habe noch nie mit dem Smartphone bezahlt. Ist mir zu kompliziert, ich weiss nicht welche App sinnvoll und überall einsetzbar ist,da hab ich noch Informationsbedarf.

      In D benütze ich nur die MAESTRO Card. Dort lade ich auch immer einen kleinen Betrag auf den Geldchip und kann dann oft an Parkuhren mit der Karte bezahlen.
      Zum Tanken benütze ich immer die Kreditkarte.

      Auch für Mautzahlungen in HR , I und in F.

      Das geht , wie Jürgen geschrieben hat, einfach schneller (in Italien stehe ich mit den Mautautomaten etwas "auf Kriegsfuß", ich finde nie den richtigen Schlitz für Geldscheine und wenn dann hinter mir ungeduldige Italiener drängeln, macht mich das nervös)

      In HR ist das Bezahlen der Maut mit Kreditkarte vorteilhaft, wenn man keine Kuna hat. Man könnte zwar mit Euro bezahlen, aber der Kurs ist undurchschaubar, auf der Kreditkartenabrechnung bekomme ich immer den offiziellen Tageskurs.
      Dasselbe gilt für das Tanken in Bosnien-Herzegowina.Auch in Albanien war das so.

      In F ist es mit Kreditkarten oft ein Problem. Nicht alle Karten werden akzeptiert. Mit der MasterCard hatte ich noch nie Schwierigkeiten,wohl aber mit mit der MAESTRO.

      Meine Kreditkartenabrechnung kontrolliere ich regelmäßig online. Es gab noch nie Unregelmäßigkeiten.

      Helga, Dein Argument , dass Überfälle z.B. auf Tankstellen , Imbissstuben usw entscheidend reduziert
      werden, wenn die Kartenzahlung eingeführt wird, wird in dem von mir #1 zitierten ARD Bericht über Schweden bestätigt.

      Ich habe mein Verhalten im Umgang mit Bargeld und bargeldlosen Bezahlen mit Sicherheit in den letzten Jahren geändert....aber ganz "ohne", nur mit Kärtchen in der Tasche, mag ich mir nicht so recht vorstellen.

      @Klaus...uns ging es an dem Tunnel bei Makarska genauso. Wir haben nicht gefunden, wo man Bargeld einwerfen kann.
      Ich glaube, 100 m vor dem Automaten steht rechts eine Infosaeule, wo steht,wie man es machen muss.Aber wer hält da schon!

      Liebe Grüße,
      Elke
    • Angi51 schrieb:

      zumal ich mich häufig über Kartenzahler, z. B. im Supermarkt, ärgere, die "den ganzen Verkehr aufhalten", denn es dauert doch länger, als schnell mal einen Schein hinzulegen.
      Wenn ich in D bin, geht es mir ganz genauso.
      Das liegt m.E. zum einen an dem uneinheitlichen, schwerfälligen System. In dem einen Geschäft wird das Lastschriftverfahren angewandt, für das eine zeitraubende Unterschrift erforderlich ist. In dem anderen Geschäft ist nur die 4-stellige PIN erforderlich. Welches System jeweils angewandt wird, ist nicht von vornherein ersichtlich. Darüber hinaus entlockt mir die Tatsache, dass die Kassiererin dem Kunden die Karte aus der Hand nimmt und in das Gerät steckt, immer wieder ein Schmunzeln. Wie sollen die Kunden denn jemals lernen, in welcher Richtung die Karte in das Lesegerät gesteckt werden soll, wenn sie es nicht selbst machen dürfen.
      Und da kommen wir zu dem zweiten Punkt: Da das bargeldlose Bezahlen in D noch relativ neu ist, sind die Kunden einfach noch nicht daran gewöhnt und es dauert alles gefühlt länger. Das wird sich in 5 - 10 Jahren geändert haben.

      Liebe Grüße
      Helga
    • hadedeha schrieb:

      dass die Kassiererin dem Kunden die Karte aus der Hand nimmt und in das Gerät steckt,
      Das mag ich überhaupt nicht, ich lasse mir, wenn es geht, immer das Scangerät geben ( auch wenn es mehr Zeit kostet)
      Thema:
      Skimming


      Nicht immer geht es, z.B. an den Mautstellen.


      hadedeha schrieb:

      ...das bargeldlose Bezahlen ... wird sich in 5 - 10 Jahren geändert haben.
      Das denke ich auch, die junge Generation geht viel selbstverständlicher damit um.

      Ich habe oben das Bezahlen per Smartphone und NFC erwähnt. Hat jemand Erfahrung damit??
      Brauche ich da für jede Firma eine eigene App oder gibt es eine deutschland- oder europaweit benützbare App?
      Kostet die App ewas?

      Liebe Grüße,
      Elke
    • Angi51 schrieb:

      ... zumal ich mich häufig über Kartenzahler, z. B. im Supermarkt, ärgere, die "den ganzen Verkehr aufhalten", denn es dauert doch länger, als schnell mal einen Schein hinzulegen. :1f609:
      Hallo,
      das mag gefühlt so sein, ich bin aber ziemlich sicher, dass die Abwicklung mit Karte im Schnitt um nichts länger ist, als die Barzahlung.
      Wie lange dauert es z.B. wenn ein Kunde den genauen Betrag bezahlen will? Da werden dann oft recht lange Münzen gesucht und wenn nicht gefunden, gibt´s dann einen großen Schein, der erst recht wieder als Antwort Wechselgeld verlangt.

      Ich habe mehrere Kreditkarten, die jeweils spezielle Vorteile bieten. Mit der einen tanke ich günstiger und bekomme noch zusätzlichen eine Gratis-Melange. Mit der anderen kann ich ohne Kosten zumindest eine Lounge auf fast allen Flughäfen benutzen. Mit wieder einer anderen bekomme ich 50% Rabatt beim Autowaschen usw. Mit allen diesen Karten fahre ich gerne z.B. in Zagreb auf einer dafür eigens vorgesehenen Spur an der langen Kolonne vorbei.

      Und wenn es ganz schnell gehen soll, bezahle ich kontaktlos (NFC).

      Bargeld habe ich trotzdem gerne bei mir. Auch wenn ich es immer öfter nur spazieren trage.

      Liebe Grüße
      Michael
    • Manchmal braucht man keine PIN, manchmal aber doch.
      Wie machst Du das , wenn Du viele Karten benützt?

      Kannst Du Dir die vielen PINS merken?

      mkr schrieb:

      Mit allen diesen Karten fahre ich gerne z.B. in Zagreb auf einer dafür eigens vorgesehenen Spur an der langen Kolonne vorbei.
      Hast Du in HR die ENC Box ( das geht ganz besonders schnell) oder bezahlst Du mit Kreditkarte? ( Maestro, Mastercard, VISA gehen alle )

      mkr schrieb:

      Bargeld habe ich trotzdem gerne bei mir. Auch wenn ich es immer öfter nur spazieren trage.

      Aber für Dein Lieblingskaffeehaus in Wien brauchst Du es dann doch , oder ? ^^

      Liebe Grüße,
      Elke
    • Bei einer Karte ist der PIN selbst gestaltbar und daher leicht zu merken,
      bei einer weiteren merke ich ihn mir
      und zwei verwende ich nicht wenn ein PIN verlangt wird.
      Beim Einkaufen im Internet brauche ich ihn ja nie.

      Auf den kroatischen Autobahnen zahle ich gerned mit Kreditkarte.

      Ja, natürlich komme ich mir etwas komisch vor, wenn ich Beträge unter 10 Euro mit der Karte bezahle, aber hin und wieder passiert es aus wechselnden Gründen doch....
      Jedenfalls brauche ich Bargeld immer wenn es ums Trinkgeld geht ....*

      *Ergänzung: Ausgenommen natürlich dort wo das Trinkgeld in der Rechnung schon enthalten ist (z.B. in einem zu Ostern besuchten Restaurant in NYC).

      Liebe Grüße
      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michael ()

    • mkr schrieb:

      Ausgenommen natürlich dort wo das Trinkgeld in der Rechnung schon enthalten ist (z.B. in einem zu Ostern besuchten Restaurant in NYC).

      ja, in USA ist Trinkgeld "Pflicht" - 15-20 % werden sicher immer noch erwartet . Dass die Höhe schon in der Rechnung festgelegt wurde, habe ich nicht erlebt.
      Ich habe meine Restaurantrechnungen in den USA nie selbst bezahlt, aber ich habe gesehen, dass es möglich war, nach dem Abbuchen von der Kreditkarte anschließend per Hand ( und mit Unterschrift) noch einen Betrag für "Tip" auf der Rechnung zu ergänzen.
      Kompliziert, wenn man das nicht weiß.
      Ist das jetzt anders geworden?

      Liebe Grüße,
      Elke
    • Ich wär auch gegen eine völlige Abschaffung des Bargelds. Größere Beträge zahle ich, wie einige von Euch, inzwischen mit EC-Karte/PIN, kleinere bar.

      Da ich oft in Schweden bin:
      Bei Einkäufen in Supermärkten etc. wird oft noch Bargeld verwendet. allerdings gibt es schon Extrakassen, an denen nur mit Karte bezahlt wird. In Restaurants ist ebenso beides möglich. Toilettentüren fordern in aller Regel Bargeld - 5 oder 10 Kronen, wobei es seit kurzem neue Fünfer gibt und die alten ab 1.4.(?)17 ungültig sind. Hab mir trotzdem zwei alte aufgehoben, da nicht sicher, ob bis zu meiner nächsten Reise alle Toilettenautomaten umgestellt sind (aktuell musste ich fast immer mit alten zahlen).

      Gewöhnungsbedürftig sind Parkscheinautomaten, die, z.B. am Kranichplatz Hornburgasjön, nur noch Karten akzeptieren, mit nicht ganz einfacher Bedienung. In Göteborg gingen sie meistens noch mit Münzen.

      Parallel dazu wurden in den letzten 2 Jahren alle Scheine umgetauscht, die alten sind mittlerweile ungültig. Als ich im März die Miete für mein Häuschen zahlte, guckte meine Vermieterin, eine junge Frau, ganz erstaunt auf die Hunderter und Fünfhunderter - die neuen hatte sie noch nie gesehen, weil sie alle größeren Transaktionen mit Karte macht (100 Kronen = ca. 11 €).
      Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)

    • Bei meiner letzten Schwedenreise wollte ich ein paar hundert Euro in Kronen umtauschen. Geh in Ulricehamn (immerhin ca. 30.000 Einwohner) in eine Bank. Die erste: "Machen wir nicht". Die zweite: "Das geht nur in Borås" (Provinzhauptstadt, 40 km entfernt).
      Ich: "Warum nicht gleich in Stockholm ?"
      "Borås ist näher".

      Wär ich nie drauf gekommen.

      Ende vom Lied: Bargeld nur aus dem Automaten. Das funktioniert noch. Manchmal erkennt der sogar an der EC-Karte, dass man Deutscher ist und gibt die Anweisungen gleich auf Deutsch.
      Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)