aus Ungarn kurz berichtet 2017

    • Auf der Suche nach Spuren von Kaiserin Elisabeth kam ich dieses Jahr auch nach Kecskemét.

      Das ist die fünftgrößte Stadt Ungarns, etwa 85 Kilometer südlich von Budapest. Kecskemét liegt nahe am geographischen Mittelpunkt Ungarns.
      Dort hatte ich auch den Kreisverkehr mit der MIG-21 gefunden.

      2012 wurde hier das neue Automobilwerk von Mercedes eröffnet. Seit 2013 wird auch der CLA in Kecskemét gefertigt. 2015 hatte das Werk 4.000 Mitarbeiter.

      Zurück zur Kaiserin!
      Anlässlich des 150-sten Jahrestages der Krönung von Franz Joseph und Elisabeth zum ungarischen Königspaar hatte ein privater Sammler aus Kecskemét seine Ansichtskarten mit dem Thema "Königin Elisabeth" dem "Katona József-múzeum" für eine kleine Ausstellung zur Verfügung gestellt.





      Ich wurde angehalten nur sparsam zu fotografieren.

      Einblick in den Ausstellungsraum.



      Deshab zeige ich nur zwei etwas seltenere Exemplare.

      Das Blumenhaus im Park von Schloss Gödöllő.



      Die Elisabethbrücke in Cluj-Napoca (Klausenburg) in Rumänien.




      Die Bilder von den 3 ehemaligen Kasernen die jeweils die Namen des Königs, der Königin und des Kronprinzen Rudolf trugen, lasse ich hier weg.


      Im Internet hatte ich einen Hinweis gefunden auf ein Relief das das Königspaar zeigen soll. Es sollte an einer der vier "Märchensäulen" am Eingang der Kinderklinik des Gesundheitszentrums zu finden sein.
      Märchensäulen? Naja, man weiß ja nie. Ich fand es jedenfalls.



      Die Märchensäulen wurden 1947 von Barna Búza geschaffen um den Eingang zur Kinderklinik zu verschönern. Die vier Säulen zeigen je 12 Szenen aus 4 verschiedenen Märchen. Drei davon sind ungarische Märchen und in Deutschland nicht bekannt. Das vierte Märchen ist Schneewittchen.

      Die Säule im Vordergrund zeigt eines der ungarischen Märchen mit dem Namen "János vitéz", was so viel wie "tapferer Johannes" bedeutet, und wurde von dem ungarischen Nationaldichter und -helden Sándor Petőfi 1844 in Versform zu Papier gebracht. Die Geschichte erzählt von zwei Waisenkindern die sich verlieben und getrennt werden. Erst am Ende der Geschichte treffen sich Jancsi und Iluska im Märchenland wieder und werden von den Feen und Kobolden zum Königspaar des Märchenlandes ernannt.



      Ob der Künstler Franz-Joseph und Elisabeth als Vorbilder für sein Werk sah? Ich weiß es nicht.
      Jedenfalls hätte das Relief keinen weiteren Bezug zum ungarischen Königspaar!


      Einen realen Bezug zur Kaiserin hatte aber Ida (Krisztina Veronika) Ferenczy . Sie wurde am 7. April 1839 in Kecskemét (Ungarn) geboren und starb am 28. Januar 1928 in Wien. Sie war die "Vorleserin" und intime Freundin von Kaiserin Elisabeth.
      Nach ihrem Tod wurde Ida in der Loretokapelle der Augustinerkirche in Wien eingesegnet und ihr Sarg wurde im Ferenczy-Mausoleum auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof von Kecskemét neben ihrem Vater und ihren Brüdern beigesetzt.

      Das Mausoleum war leider verschlossen.



      Es ist in einem sehr schlechten Zustand! Die seitlichen Rosettenfenster sind leider Opfer von zielsicheren Steinewerfern geworden.
      Die Gedenktafel wurde erst 2013 vom Ida Ferenczy-Verein am Mausoleum angebracht.




      Der Kossuth-Platz in Kecskemét mit der Statue seines Namensgebers in der Mitte ...



      ... wird eingerahmt vom Rathaus und drei Kirchen.
      Im Hintergrund des Kossuth-Denkmals (Ede Telcs 1906) sieht man die reformierte Kirche. Sie durfte zwischen 1680 und 83, also während der türkischen Besatzung gebaut werden, weil man den Pascha von Buda mit Gold bestochen hatte.


      Hier ist ausnahmsweise "Anfassen erwünscht", denn das Modell soll Blinden eine Vorstellung vom Kossuthplatz geben.



      Unten seht Ihr noch einen Teil der Legende in Blindenschrift.


      Das Rathaus von Kecskemét wurde zwischen 1893 und 1897 nach den Plänen der Architekten Ödön Lechner und Gyula Pártos erbaut.
      Von seiner Fassade erklingt zu jeder vollen Stunde das Glockenspiel mit Werken von Kodály, Erkel, und Beethoven seit 1983. Seine Wände sind mit Zsolnay-Majolika verziert.




      Die "Kecskeméti Nagytemplom" (große Kirche) wird auch "Öregtemplom" (alte Kirche) genannt, obwohl die beiden anderen Kirchen älter sind. Wahrscheinlich war den Leuten der offizielle Name "Urunk mennybementele társszékesegyháza" viel zu lang. Sie wurde unter der Leitung von Gáspár Osvald von 1774 bis 79 im klassizistisch-spätbarocken Stil erbaut.



      Der Innenraum wird von herrlichen Fresken geschmückt.




      Die "Szent Miklós-templom" oder "Boratok templom" (Mönchskirche) oder "Ferences templom" (Franziskanerkirche) ist die älteste Kirche und wurde im gotischen Stil zwischen 1540 und 1564 erbaut. Das Besondere an der Geschichte dieser Kirche ist, dass sie für etwa 25 Jahre den Katholiken und den Protestanten gleichzeitig als Gottesdienstort diente.




      Vor der Franziskanerkirche wurde im Jahre 1982 dieses Statuenensemble errichtet.



      Das Kreuz wurde von Gábor Imre 1943 geschaffen und das Fegefeuerrelief darunter war Station eines Kreuzweges von 1792. Die Statuen von Maria Magdalena und dem Apostel Johannes stammen von einem Friedhof der in den 80er Jahren eingeebnet wurde.


      Das zum Anlass des Milleniums erbaute Theatergebäude erhielt seinen Namen von dem berühmten Sohn der Stadt, József Katona, der der Schöpfer des ersten ungarischen Nationaldramas (Bánk Bán) ist. Die Ähnlichkeit des "József Katona Színház" mit dem Budapester Lustspieltheater ist nicht zufällig, entstanden sie doch beide nach Plänen der namhaften Wiener Architekten Helmer und Fellner. Es wird von den Einheimischen auch als "ékszerdoboz" (Schmuckkästchen) bezeichnet.




      Vor dem Theater erinnert eine Dreifaltigkeitssäule an die die Bevölkerung der Stadt dezimierende Pestepidemie. Das im Jahre 1742 aufgestellte Sandsteinbauwerk schmücken unter anderem die Figuren des Heiligen Sebastians, Sankt Rochus, der Heiligen Elisabeth der Arpaden und Sankt Stephan, insgesamt 13 Statuen.



      Wer genau hinsieht der kann am linken Bildrand auch einen Nepomuk erkennen. Den hat uns Josef aber schon vorgestellt.


      Die alte Synagoge wurde um 1970 zu einem Konferenzzentrum umgestaltet. Das heute als Haus der Wissenschaft und Technik bekannte Gebäude bewahrt die authentischen Gipskopien von 15 Plastiken Michelangelos auf.




      Das Cifrapalais wurde im Jahr 1902 nach Plänen von Géza Márkus erbaut. Ein sehenswertes Beispiel für den ungarischen Jugendstil.



      Die Fassade des Hauses ist vollständig mit Majolikaplatten der Zsolnay Porzellanmanufaktur verziert, dessen Motive der ungarischen Volkskunst entlehnt sind.
      In seinen Mauern beherbergt das Cifrapalota gegenwärtig die Kecskeméter Bildergalerie.


      Auf der Heimfahrt durch die ungarische Tiefebene legte ich in der Nähe von Szolnok noch einen Zwischenstopp ein.
      Dort pflanzte man am Damm der Theiss einen Elisabethhain.



      Was aus einiger Entfernung als gewaltige Baumkrone erscheint wird aus dreizehn Eichen - gepflanzt in Erinnerung an Königin Elisabeth nach ihrem Tod - gebildet.



      Liebe Grüße von waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!
    • Natürlich habe ich mich an diese schöne Stadt Kecskemét mitten in Ungarn erinnert!!
      Hast Du dran gedacht?

      waldi schrieb:

      #4
      Der direkte Weg nach Mezőkövesd führte uns über Kecskemét.......


      Für unsere Nepomuksammlung war mir der Bildausschnitt aber zu unscharf. Ich komm sicher irgendwann noch mal nach Kecskemét und kann ein besseres Foto vom Nepomuk machen.
      Du hast uns schon einmal von der Stadt berichtet,
      aber dieses Mal hast Du es wunderbar ausführlich gemacht- danke für diesen virtuellen Stadtrundgang mit den Hintergrundinformationen

      Ich verbinde mit Kecskemét nicht in erster Line Sissi sondern zwei Komponisten.
      Ich habe darüber hier in #5 schon mal geschrieben!

      Zitat aus dem Posting:

      ELMA schrieb:

      Und dann ist da Kecskemét – mit diesem Namen verbinde ich zwei Namen: Zoltán Kodály und Johannes Brahms!


      Johannes Brahms (1833-1897)
      op. 103 Zigeunerlieder
      Nr. 6
      Hier der lebensfrohe Text

      Röslein dreie in der Reihe blühn so rot,
      Daß der Bursch zum Mädel gehe, ist kein Verbot!
      Lieber Gott, wenn das verboten wär,
      Ständ die schöne weite Welt schon längst nicht mehr;
      Ledig bleiben Sünde wär!

      Schönstes Städtchen in Alföld ist Ketschkemet,
      Dort gibt es gar viele Mädchen schmuck und nett!
      Freunde, sucht euch dort ein Bräutchen aus,
      Freit um ihre Hand und gründet euer Haus,
      Freudenbecher leeret aus.
      Kecskemét ist Brahms zufolge "die schönste Stadt der Welt"
      Quelle: hongarije.com/de/kecskemet-landgut-szabad-fold-ungarn.html

      Ich habe diese Brahmslieder schon oft gesungen - und freu mich deshalb besonders über diese Erinnerung.

      Liebe Grüße,
      Elke
    • Waldi, danke für Deinen herrlichen sehr informativen Bericht der Stadt Kecskemét.
      Lese Deine Berichte immer genau, da Du wirklich super recherchierst und es eine
      Freude ist sie zu lesen.

      Waldi, wir waren zwar schon in Kecskemét, kann mich aber nicht erinnern den Nepomuk der
      Dreifaltigkeitssäule eingestellt zu haben. Also her mit dem Nepomuk. (lache)

      Da ich doch noch immer ein Ungarnfreund bin interessiert mich alles um so mehr.
      Und Freitags bin ich ja noch immer jede Woche, wenn wir in Österreich sind in
      Ungarn. Zwar nur einen halben oder ganzen Tag, aber der Kontakt bleibt doch bestehen.

      Auch besuchen wir doch jedes Jahr auch noch immer wieder pitti nahe dem Balaton. Mit dem wir
      eine jahrelange Freundschaft pflegen.
      LG Josef

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Josef ()

    • ELMA schrieb:

      Du hast uns schon einmal von der Stadt berichtet,

      kopfschüttel....
      Daran hast Du Dich erinnert?
      Die alten Bilder hast Du auch erkannt, oder?
      Dieses Jahr war das Wetter besser als 2010!

      ELMA schrieb:

      Schönstes Städtchen in Alföld ist Ketschkemet

      Dem kann ich nicht zustimmen. Aber vielleicht wars zu Brahms Zeiten anders. Der hat sich sicher dort verliebt! :wink: Da war alles rosa!
      Die Zigeunerlieder sind nicht so mein Fall.
      Aber Brahms spiegelt in seinen Tänzen die ungarische Seele am eindrucksvollsten, meine ich. Der Bekannteste dürfte der Tanz Nr. 5 sein mit seinen typischen crescendi und wechselnden tempi.



      Von Kodály gefällt mir Kállai kettős gut.



      Es ist hier zwar von schlechter Tonqualität, aber es zeigt die ungarische Art zu tanzen und die einfache Kleidung des ungarischen Bauern, und wurde in Kecskemét aufgenommen.

      Josef schrieb:

      ...kann mich aber nicht erinnern den Nepomuk der Dreifaltigkeitssäule eingestellt zu haben. Also her mit dem Nepomuk. (lache)

      Verflixt! Ich hatte das so in Erinnerung. :roll:
      Jetzt muss ich noch mal hin! :P


      Liebe Grüße von waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!
    • Es fehlt noch die Heimfahrt um meine Sommerfrische 2017 in Ungarn abzuschließen.

      Nach einer Übernachtung bei Verwandtschaft westlich von Budapest fahren wir eigentlich bei nächster Möglichkeit auf die Autobahn um sie erst bei Linz wieder zu verlassen.
      Die Übernachtung war - wie bei jeder Ungarnfahrt - am Jochenstein gebucht.
      Im ungarischen Rundfunk hatte man aber darüber berichtet, dass an der Grenze zu Österreich eine neue Abfertigungshalle gebaut würde, und es infolge dessen zu Wartezeiten bei Hegyeshalom/Nickelsdorf kommen könne.
      Deshalb beschloß ich einen kleinen Umweg über Bratislava zu machen.
      Dort hatte ich schon zwei mal versucht in das Pfarrhaus der "blauen Kirche" zu kommen. Dort hängt im Treppenhaus ein Relief das die Kaiserin Elisabeth beim Gebet zeigt.





      Das Klingeln am Tor der St. Elisabeth-Kirche blieb aber auch dieses Mal erfolglos.

      Mein nächstes Ziel war die Elisabethhöhe auf dem Bisamberg bei Korneuburg (A).
      Auf der gewählten Strecke habe ich weder bei der Einreise, noch bei der Ausreise (Slowakei) eine Grenze bemerkt. Kein Zollbeamter und nicht mal ein Polizeiauto war zu sehen! So soll es sein, meine ich.







      Warum heisst der höchste Punkt des Bisamberges Elisabethhöhe?



      Tatsächlich war Kaiserin Elisabeth in Begleitung des Kaisers und weiterer hoher Persönlichkeiten am 26. September 1856 auf dem Bisamberg um ein Manöver der Brigade von Martinitz zu beobachten.

      Am Rand des Hochplateaus, kurz bevor das Gelände zum Donautal steil abfällt, steht die Elisabethsäule aus Stettner Sandstein, ausgeführt von August von Roschütz, nach einem Plan des Wiener Architekten Maximilian Kropf, Erbauer des Korneuburger Rathauses, das ich weiter unten noch zeigen werde.







      An der Säule sind einige Gedenktafeln angebracht.



      Die Inschriften sind nur schwer lesbar und meine Verbesserungsversuche waren nur wenig erfolgreich.
      Bei der folgenden Tafel ist kaum etwas zu entziffern.



      Der Text lautet:
      Errichtet unter
      Bezirkshauptmann
      JOSEF NAGL 1899
      und renoviert durch
      Spenden der Bevölkerung
      1963

      Oben angeführter Bezirkshauptmann Nagl und die Präsidentin des Frauencomités von Korneuburg, Fräulein Nigg, enthüllten am 11. Juni 1899 das Monument.


      Die Aussicht vom Bisamberg auf Korneuburg.



      Ber Blick ins Donautal.



      Ganz weit hinten kann man ein paar Hochhäuser von Wien erahnen.



      Mit starkem Zoom sieht man sie etwas besser.



      Ein Panoramafoto von der Elisabethhöhe ins Donautal.



      Da das Gasthaus Gamshöhe auf dem Bisamberg derzeit geschlossen ist suchten wir in Korneuburg nach einer Stärkung und besuchten ein Caféhaus am Rathaus von 1895.
      Leider war der Rathausplatz von den Buden eines Marktes belagert.



      Trotzdem entdeckte ich Kaiser Franz Joseph an der Fassade neben Erzherzog Albrecht Friedrich Rudolf von Österreich-Teschen .



      Zur Zeit des Rathausbaues war der Kaiser schon fast 50 Jahre im Amt.
      Zu diesem Jubiläum errichtete man 1898 den Rattenfängerbrunnen vor dem Rathaus.







      Aber warum zum Jubiläum????


      Die Geschichte vom Rattenfänger von Korneuburg verrät es uns nicht!

      An einer Seite des Rathauses ist der Stadtturm aus dem Jahre 1447 in das neuere Rathaus integriert.



      Gegenüber erinnert ein Relief am "Kladivohaus"...



      ... an die Rückeroberung von Korneuburg von den Schweden im "Dreißigjährigen Krieg".



      Darunter sind weitere für Korneuburg wichtige Herren zu sehen.




      Links sehen wir den berühmten ungarischen König Matthias Corvinus, der 1477 Korneuburg nach 22wöchiger Belagerung einnahm. Mit dem Fall der Stadt war auch das Schicksal Wiens besiegelt.
      König Matthias Corvinus nahm in der Hofburg Quartier wo er 1490 verstarb und das HRR wieder die Macht übernahm.

      In der Mitte sehen wir das Relief von Karl V. von Lothringen der 1683 die Osmanen vor den Toren Korneuburgs vernichtend schlagen konnte.

      Rechts sehen wir Napoleon Bonaparte der 1805 und 1809 Korneuburg besetzt hatte.


      Wir setzten unsere Heimreise fort und übernachteten am Jochenstein.
      Die Heimfahrt am folgenden Tag war problem- und staulos. Nur zwischen Nürnberg und Würzburg riet mir mein Navi zu einer kleinen Umgehung, weil ich dadurch 3 Minuten einsparen könne.
      Nicht wegen der Zeiteinsparung sondern wegen der Abwechslung folgte ich der Empfehlung.

      Wir sind gut daheim angekommen!


      Liebe Grüße von waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!
    • waldi schrieb:

      Zur Zeit des Rathausbaues war der Kaiser schon fast 50 Jahre im Amt.
      Zu diesem Jubiläum errichtete man 1898 den Rattenfängerbrunnen vor dem Rathaus.
      Das ist schon eine seltsame gedankliche Verknüpfung! :roll:

      Danke für den Abschlussbericht Eurer Ungarnreise!

      Liebe Grüße,
      Elke