Jürgens "Meersucht" in Thailand

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    • Hallo Jofina,

      Wat Arun war im letzten Jahr schon komplett eingerüstet. Auch in diesem Jahr sind die Renovierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen. Ich will zwar morgen mit dem Skytrain zur Thaksinbrücke fahren, allerdings mir dort das seit Jahrzehnten beste, nicht das teuerste Hotel der Welt anschauen. Es handelt sich um das Mandarin Oriental.

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      Da wäre es zwar nicht weit über den Fluss drüber zum Wat Arun. Nur stellt sich mir die Frage ob das für mich sinnvoll ist. Vermutlich werde ich doch auf der Seite des Flusses bleiben und dann mit dem Boot flussaufwärts fahren um im Zentrum noch was mitnehmen. Das entscheide ich ganz spontan.

      Jetzt muss ich euch doch erst mal die Bilder der edlen italienischen Kaffeemaschine hochladen. :)

      Im übrigen hat der überzeugte Landmensch immer noch nicht genug von der Megametropole Bangkok auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich schon sehr auf meine Insel Koh Chang freue. Dann gibt's endlich mehr- oder Meerbilder. :)



      Grüße

      Jürgen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von claus-juergen ()

    • Ein eingerüsteterTempel der Morgenröte ist natürlich nicht so interessant. Da haben wir ja noch Glück gehabt (im Januar 2016), dass man wenigstens vom Fluß aus ihn ohne Einrüstung betrachten und fotografieren konnte.

      Jürgen, bist Du in Bangkok auf einem Luxus-Trip? ^^ Luxuriös wohnen, eine luxuriöse Kaffeemaschine, sich das 5-Sterne-Luxushotel Mandarin Orientel anschauen… ^^

      Wie sieht es denn aus mit den fantastischen Tempelanlagen, die man in Bangkok anschauen kann? Interessieren die dich auch, oder eher weniger?

      Du bist ja zeitlich flexibel – es muss herrlich sein, morgens auf dem großen Gelände des Königspalastes (Grand Palace) herum zu schlendern, wenn noch nicht die vielen, vor allen asiatischen Touristen (oder Gläubigen), dort angekommen sind.

      Eine Bootstour, die Du machen willst, ist natürlich auch eine sehr interessante Sache. Nicht nur auf dem Fluß sondern auch rein in die Kanäle. Das hatte mir im letzten Jahr auch sehr gut gefallen.

      Weiterhin viel Vergnügen in Bangkok. :wink: Auf Deiner Insel kannst Du Dich ja anschließend erholen vom Großstadt-Streß. :sleeping:
      El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página.(Aurelio Agustín)
      Gruß Jofina
    • Hallo Jofina,

      Den Tempel oder sagen wir besser die gesamte Tempelanlage Wat Po habe ich mir im letzten Jahr drei Stunden lang angesehen. Dabei war ich nicht nur im Haupttempel mit dem liegenden Buddha sondern auch in dem Viertel dahinter wo die Mönche leben und arbeiten und für das Seelenheil der Gläubigen sorgen. Danach ging es mit dem Boot runter bis zur Thaksinbrücke.

      Wenn ich also etwas anschaue, dann schon genau. Jetzt wo das Hochladen der Bilder einfacher geworden ist, erstelle ich vielleicht noch den ein oder anderen Bericht über Bangkok. Da sind schon noch Bilder vom Vorjahr in großer Zahl vorhanden.

      Was meinen Aufenthalt hier anbelangt bin ich Gast eine Hier lebenden Jugendfreundes aus dem Allgäu, der ein hier ansässiges Weltunternehmen aufgebaut hat.

      Gestern Abend haben wir unseren Sundowner in der Vertigo Moon bar im Haus nebenan eingenommen. Dort kommt man nur mit entsprechender Bekleidung rein und darf dann den Ausblick aus 230 Meter Höhe bei teuren Getränken genießen was wir auch getan haben. Ein paar Bilder habe ich mit dem Handy gemacht. Viel besser sind jedoch die, die ihr im Netz findet.

      luxus.welt.de/essen-trinken/ni…em-himmel-so-nah-moon-bar


      entdecke-bangkok.de/moon-bar-vertigo-im-banjan-tree.php

      Jedenfalls habe ich mich gleich nach dem Höhentrip wieder sommerlich umgezogen und bin mit einem Bekannten nebenan ins Thaileben eingetaucht um zu Abend zu Essen. Mein Freund Manni war bei meiner Rückkehr noch mit dem Abarbeiten einer Vielzahl von Emails vom Wochenende beschäftigt.

      Ich habe hier in der Wohnung immer noch kein optimales WLAN. Für diesen Beitrag habe eineinviertel,Stunden gebraucht! Es wird ja ständig gebaut hier. In ein paar Tagen auf der Insel ist es besser. Glasfaserleitung mit sage und schreibe 50.000 Bits bis ins Haus. Da waren im letzten Jahr sogar whattsapp Telefonate bis in die Heimat möglich.

      Ein paar Bilder von der fast fertigen Terrasse Nr eins mit dem Blick auf das Banyan tree Totel mit der Vertigo Bar von unserer Terrasse aus gesehen habe ich noch. Elke hilft mir ja dankenswerterweise diese Bilder hier einzufügen. Ich und mein Glump der Firma foxconn sind damit ja überfordert. :)

      Grüße

      Jürgen

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von claus-juergen ()

    • Vertigo Moon Bar











      Da würde ich auch gern mal sitzen!!

      Genieße diese auch für Dich ganz bestimmt nicht "normale" Gelegenheiten und lass uns alle wenig mit hineingucken in eine Welt,die den meisten von uns verschlossen ist.

      Ich schreibe das keineswegs mit Bedauern oder gar dem ernsthaften Wunsch, auch dabei zu sein .

      (Du hast uns schon oft mit Deinen Rätseln und Berichten bewiesen , dass Du immer genau (und auch kritisch) hinschaust, wenn Du irgendwo bist)

      Ich lese Deine Berichte über das Leben bei wohlhabenden Menschen genauso gern wie ich die Berichte von Dieter verschlungen habe, als er von seinen Erlebnissen einer Rucksacktour durch Thailand geschrieben hast.


      Genieße die letzten Tage in Bangkok, bevor es demnächst ans Meer geht.

      Grüße aus OBB ( wo es heute Nacht schon wieder geschneit hat - aber der Frühling ist dennoch nicht aufzuhalten)

      Elke
      Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen
      Friedrich Rückert
    • ELMA schrieb:

      Ich schreibe das keineswegs mit Bedauern oder gar dem ernsthaften Wunsch, auch dabei zu sein .

      (Du hast uns schon oft mit Deinen Rätseln und Berichten bewiesen , dass Du immer genau (und auch kritisch) hinschaust, wenn Du irgendwo bist)

      Ich lese Deine Berichte über das Leben bei wohlhabenden Menschen genauso gern wie ich die Berichte von Dieter verschlungen habe, als er von seinen Erlebnissen einer Rucksacktour durch Thailand geschrieben hast.
      Liebe Elke,

      die von Jürgen, gerade in diesen Berichten vorgetragene Euphorie hast du wunderbar und einfühlsam zusammengefasst.

      Lieben Gruß
      Helmut
      Wer nichts weiß, muss alles glauben.
      Marie von Ebner-Eschenbach
    • Hallo Klaus,

      Das schaut doch auch nicht schlecht aus bei dir. Bei uns in Bangkok ist es heute endlich etwas wärmer geworden. 35 Grad Celsius sind nicht zu verachten. Den heutigen sundowner haben wir ein Stockwerk über uns eingenommen. Der Boden ist schön grün und ein großes "H" hat irgendjemand aufgemalt. Zaun darf es keinen geben. Da könnte sich der Hubschrauber drin verfangen. Das wäre nicht gut. Man muss halt etwas aufpassen und nicht zu nah an den Rand treten. :)

      Ein paar Worte zu meinen heutigen Unternehmungen. Am späten Vormittag bin ich die Sathon Road, eine Hauptverkehrsstraße entlang bis zur Taksinbrücke gelaufen. An einem kleinen Strassenstand neben den Glaspalästen, die Banken, Versicherungen und sonstige Firmen der Hochfinanz beherbergen habe ich eine Suppe mit Glasnudeln, Undefinierbarem Gemüse und einem Teil Hühnerbrust gegessen. Gekocht hat Mama und bedient wurde ich von einem Viersterne-General. So zumindest sah der mit viel Lametta Uniformierte zumindest aus. Erst beim Zahlen ist mir aufgefallen, dass der Herr einer der beiden Wachtposten des benachbarten Hochhauses war. Mama hat anscheinend strategisch günstig auf dem nebenan liegenden Gehweg den Stand mit zwei Tischen aufgebaut und Papa dirigiert die Belegschaft zum einen an den Stand und hilft so ganz nebenbei beim Bedienen. Somit hat dieses Ehepaaar einen Wettbewerbsvorteil und Standortvorteil. :)

      Das Orientel Hotel ist schon eine Klasse für sich. Ich durfte bis in die Lobby rein und auch ein paar Bilder machen. Das war es dann aber auch schon.

      Mit dem Boot bin ich dann flussaufwärts gefahren um mir den Grand Palace mit dem benachbarten Tempel Wat Phra Kaew anzusehen. Ehrlich gesagt hätte das nicht sein müssen. Zuerst dürfte ich mir eine lange Hose kaufen. Gut, dass meine Gattin den Kasperleaufzug nicht gesehen hat. Wo bleibt da die Gleichberechtigung wenn Frauen mit knielangen Röcken rein dürfen?

      Hitze und sehr viele Menschen. Der Tempel ist wie andere auch. Der benachbarte Wat Po mit dem liegenden Buddha gefällt mir da schon besser. Palastanlagen kann man auf dem 22 Hektar umfassenden Gelände gar keine besichtigen. Uniformierte laufen in Mengen herum, teilweise in einer Art Operettenuniformen.

      Am besten fand ich die Ausstellung der Kleidungsstücke von Königin Sirikit. Nun glaubt ihr vielleicht, dass das für einen Mann seltsam ist. Ich sage euch gerne warum mir das gefallen hat.

      Zum einen handelt es sich um ein Nebengebäude welches nicht so extrem verschnörkselt ist wie die Tempel nebenan. Zum anderen war es darin viel ruhiger und gut gekühlt.

      Zu dieser Klamottensammlung sei folgendes gesagt. Im Jahr 1960 herrschte der Kalte Krieg. Der Vietnamkrieg hatte noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Der Koreakrieg war gerade blutig zu Ende gegangen. Die USA rüsteten Thailand massiv auf und waren dabei, das Land zu der militärischen Basis in Südostasien aufzubauen. Wie auch heute war Thailand eine Militärdiktatur. Der König war das einigende Band im Land.

      Der seit zehn Jahren regierende König Bhumipol ging zusammen mit der Gattin Sirikit das erste Mal in diesem Jahr auf Auslandsreise und zwar ein halbes Jahr lang in die USA und vierzehn europäische Staaten. Madame als fremde asiatische Schönheit gewann damit nicht nur die Herzen der Damen des Westens sondern war gemeinsam mit dem Gattin eine Botschafterin für die Werte des Westens.

      Auch in den folgenden Jahren waren die beiden überall in den westlichen Staaten unterwegs. Später wurde Pattaya der Top Standort für die Amis. Tagsüber wurde in Vietnam und später auch den Nachbarstaaten Kambodscha und Laos ein blutiger Krieg geführt und am Abend konnten sich die GIs dort erholen.

      Es war jedenfalls für mich neu, dass sich die Königin völlig neu einkleiden musste, weil für den Geschmack und das fremde Klima ihre traditionelle Thai Kleidung nicht geeignet war. Kein Wunder, dass die westlichen Gazetten da jahrelang was zu berichten hatten.

      Mit dem Boot bin ich dann anschließend flussabwärts gefahren und wäre auch trotz Baustelle beim Wat Arun auf der anderen Flussseite ausgestiegen. Da war ich jedoch beim Stopp etwas zu langsam. Im Gedränge schaffte ich einfach nicht den Absprung vom Boot.

      Egal, ich war eh fix und fertig als ich dann zuhause angekommen bin. Ein paar sundowner am Heliport ganz oben, danach eine Dusche, kaltes Wasser gibt es nicht, es ist mindestens lauwarm und schon ging es mit dem Tuktuk, dem Minitaxi ab nach Chinatown wo wir natürlich hervorragend gegessen haben.

      Soviel einstweilen aus dem sonnigen Süden. Die Sonne steht im übrigen fast senkrecht hat am Himmel. Das ist schon eigenartig, vor allem weil mir gesagt wurde, dass sie im April sogar etwas nach Norden abrutscht. Was es nicht alles gibt...

      Ein paar Bilder hab ich auch die mir Elke dankenswerterweise einfügt.

      Grüße

      Jürgen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von claus-juergen ()

    • claus-juergen schrieb:

      Den heutigen sundowner haben wir ein Stockwerk über uns eingenommen. Der Boden ist schön grün und ein großes "H" hat irgendjemand aufgemalt. Zaun darf es keinen geben. Da könnte sich der Hubschrauber drin verfangen. Das wäre nicht gut. Man muss halt etwas aufpassen und nicht zu nah an den Rand treten.








      Das dürften Jürgens Füße und die oben erwähnten Kasperleshosen sein ^^



      Elke
      Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen
      Friedrich Rückert
    • claus-juergen schrieb:

      Was meinen Aufenthalt hier anbelangt bin ich Gast eine Hier lebenden Jugendfreundes aus dem Allgäu, der ein hier ansässiges Weltunternehmen aufgebaut hat.
      Was würde den so ein Aufenthalt im Normalfall kosten für einen Deutschen/Österreicher?

      Auf jeden Fall ein Super Danke für deine Berichte von dort. habe es sehr genossen das alles "heute erst" gelesen zu haben.

      Wenn ich Thailand oder Bangkok höre, denke ich meistens nur an Armut.

      Aber das scheint ja nicht der Fall zu sein. Bzw. ist es halt durch gemischt.

      Wenn ich das jetzt alles lese und die Bilder sehe dann bekomme ich Lust auch mal dort zu urlauben.

      Aber wie ihr wisst, ist das für mich unmöglich.

      Wünsche noch einen super tollen Aufenthalt. Freue mich auf weitere Berichte.
      Schöne Grüße

      Tom



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    • Hallo Tom,

      Bangkok und auch Thailand an sich ist für uns Europäer spottbillig. Flüge bekommst du ab Mitteleuropa in der Nebensaison, also außerhalb der Weihnachtszeit ab etwa 350€. Eurowings bietet den Direktflug ab Köln oft um diesen Preis nach Bangkok ohne Gepäck an. Handgepäck reicht aus, weil du an jeder Straßenecke für 2€ deine Kleidungsstücke waschen kannst. Ich habe für meinen Fullserviceflug ab München mit Emirates 500€ bezahlt.

      Profis kommen nur mit dem an, was sie am Leib tragen und kaufen dann gefälschte Markenklamotten für sehr wenig Geld ein. Beim deutschenZoll gibt es solange keine Probleme, wenn der private Gebrauch glaubhaft ist. Bei zwei Koffern voll originalverpackten Textilien ist dies vermutlich nicht mehr der Fall. Ich brauch nichts. Vielleicht kaufe ich für die Enkel noch ein Dutzend Tshirts oder Pullis.

      Hotels gibt es auch in der Stadt ab 5€. Um diesen Preis sind das dan Rucksacktouristen Hotels mit Mehrbettzimmern. Doppelzimmer gibt es ab etwa 12€ in der Stadt.

      Essen am Strassenimbiss 1€ bis 2€, ein Bier kostet etwas mehr als ein Euro.

      Öffentliche Verkehrsmittel sind genauso billig. Der moderne Skytrain, also die Hochbahn kostet um einen Euro pro Fahrt. Das hängt von der Entfernung ab. Das Boot zur Personenbeförderung auf dem Fluss fährt etwa 15 Haltestellen an und kostet immer 15 Bath, ca. 40 Cent. Bezahlt wird auf dem Boot.

      Vor einem Jahr habe ich ein Thema mit Tipps für Individualtouristen hier eingestellt

      Thailand: Tipps für individualtouristen

      Viele Tempel kosten keinen oder nur wenig Eintritt. Der oben beschriebene Königspalast verlangt 500 Bath, also ca. 13 €, also den Gegenwert von sechs Mittagessen mit Bier oder 12 mit Wasser welches oft gratis dazu gereicht wird. Ob es somit den Eintritt wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

      Zum Thema Armut kann ich ganz einfach Stellung beziehen. Sicherlich ist die Mehrheit der Bewohner aus unserer Sicht arm. Aus der Sicht eines Thai vom Land ist der in Bangkok lebende reich weil er sich nicht auf den Feldern abmühen muss sondern seinen Lebensunterhalt mit nur ein paar Stunden Arbeit am Tag verdienen kann. Der Lohndafür ist ein eigenes Moped und etwas Goldschmuck zusammen mit den Annehmlichkeiten an Infrastruktur der Großstadt. Die Apotheke ist ums Eck, ebenso der Arzt. Ja, Medikamente da Generika und den Arzt können sich die Menschen in Bangkok leisten.

      Was den Reichtum anbelangt, liegt der halt räumlich ganz nah an der Armut. Man zeigt den Reichtum und erhält dafür von allen anderen Anerkennung, egal ob erarbeitet, mit welchen Methoden auch immer, oder ererbt. Anders als in bestimmten Vierteln deutscher Großstädte würde nie ein Thai einen Wo auch immer geparkten Porsche zerkratzen. Neid gibt es hier so gut wie nicht.

      Ich habe heute an einem angenehm kühlen Tag von nur 28 Grad Celsius noch ein paar Bilder von der Gartenanlage hier rund um den Pool gemacht. Neben den Fitnesstudio gibt es eine Joggingstrecke rund ums Haus hier im sechsten Stock. Es grünt und blüht überall. Kokosnüsse und andere exotische Früchte wachsen hier. Schaut euch einfach mal die Bilder an, die mir hoffentlich Elke wieder hier einstellt.

      Was den Heliport ganz oben anbelangt, ist der u. A. deshalb noch nicht fertig, weil dort im Graben drumherum eine Biergartengarnitur deponiert werden soll. Die kann dann bei Bedarf aufgebaut werden. War ja eigentlich klar. Warum ist das bisher keinem aufgefallen? :)

      Ich habe auch ein paar Bilder vom Hochhaus nebenan gemacht. Die neueren Häuser sind mit Glas oder Natursteinplatten verkleidet. Ältere haben Fassaden aus Sichtbeton. Müssen nun Fassadenarbeuten ausgeführt werden kann ja nicht einfach ein hohes Gerüst aufgebaut werden. Das wäre zu schwer und instabil. Man hängt ganz lange grüne Netze vor die Fassade um den Bereich unten vor Herabfallendem Material oder Werkzeug zu Schützen. Oben am Haus sind Stahlarme angebracht an denen ein Arbeitskorb herabgelassen werden kann. Da steigen die Arbeiter oben ein und es geht bergab. Nun können defekte Elemente ausgetauscht werden. Die Arbeiter im Korb selbst sind nicht angeschnallt. Die müssen halt aufpassen und sich nicht zu weit rauslehnen. Aber das kennen wir ja auch aus unseren alten Zügen wo man noch die Fenster öffnen konnte. :)

      Mal schauen was der Tag mir heute noch bringt. Ich würde gerne mit dem öffentlichen Longtailboot einen Klong entlangfahren. natürlich keine geführte Touristentour, sondern mit dem Boot wo die Einheimischen teils weite Strecken überwinden und alles mögliche mitnehmen. Es gibt feste Haltestellen. Der Fahrtwind dürfte sicherlich angenehm sein.

      Grüße

      Jürgen

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von claus-juergen ()

    • Es ist wunderbar, mit welcher Ausdauer du uns ausführliche Berichte aus diesem asiatischen Teil vermittelst, lieber Jürgen.

      Die Freundschaft zu "Manni" gewährt dir natürlich noch zusätzliche Einsichten , die uns auch in die gehobeneren Kreise führen.


      Was hier ja auch schon unser lieber Bernd durch seine weitreichenden Geschäftskontakte gezeigt hat. (beispielhaft: Shanghai, Hongkong, Mongolei usw.)

      Ich habe gestern mal wieder nachgesehen, welche asitatische Destinationen hier im Forum besucht wurden . Das ist schon fast

      Pflicht und ergibt ein erstaunlich nicht nur im Ansatz asiatisches Bild durch diese Reisen.

      Bei gestrigem Regen draußen und Temperaturmäßig am Frostpunkt ist es eine willkommene Abwechselung , sich durch all diese

      herrlichen Beschreibungen durch zu lesen.

      Wobei die Webcams zeigen, dass wieder eine Schneeschicht bis weit hinaus vom Wallberg über Gmund reicht. Und, lieber Jürgen, auch das Voralpenland vom Forggensee liegt heute unter einer Schneedecke .

      Auch wenn mich stets irgendwas , vielleicht auch aus gesundheitlichen Gründen, immer davon abgehalten hat, diesen

      Kontinentalstrich zu besuchen. Asien "hatte sich" bei mir alleine schon durch den Besuch von Anatolien.

      Umso mehr erfeue ich mich weiterhin , möglichst Detail genau die Besonderheiten , auch weitab von gängigen Touristentouren kennen zu lernen.

      Weiter so, lieber Jürgen.

      lieben Gruß
      Helmut
      Wer nichts weiß, muss alles glauben.
      Marie von Ebner-Eschenbach

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wallbergler ()

    • claus-juergen schrieb:

      Müssen nun Fassadenarbeuten ausgeführt werden kann ja nicht einfach ein hohes Gerüst aufgebaut werden. Das wäre zu schwer und instabil. Man hängt ganz lange grüne Netze vor die Fassade um den Bereich unten vor Herabfallendem Material oder Werkzeug zu Schützen. Oben am Haus sind Stahlarme angebracht an denen ein Arbeitskorb herabgelassen werden kann.



      claus-juergen schrieb:

      Ich habe heute an einem angenehm kühlen Tag von nur 28 Grad Celsius noch ein paar Bilder von der Gartenanlage hier rund um den Pool gemacht



















      Elke
      Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen
      Friedrich Rückert
    • claus-juergen schrieb:

      Ich würde gerne mit dem öffentlichen Longtailboot einen Klong entlangfahren. natürlich keine geführte Touristentour, sondern mit dem Boot wo die Einheimischen teils weite Strecken überwinden und alles mögliche mitnehmen.
      Jürgen, Du hast uns so viele schöne Bilder von "oben", von Deinem "Paradies" gezeigt....
      Vielleicht kannst Du uns (bevor Du Bangkok Richtung Meer verlässt ) auch ein paar Bilder von "unten", vom Leben und Treiben in den Straßen und auf dem Fluss zeigen?

      claus-juergen schrieb:

      Mit dem Boot bin ich dann anschließend flussabwärts gefahren und wäre auch trotz Baustelle beim Wat Arun auf der anderen Flussseite ausgestiegen. Da war ich jedoch beim Stopp etwas zu langsam. Im Gedränge schaffte ich einfach nicht den Absprung vom Boot.
      So etwas , zum Beispiel ( sofern es das Gedränge zulässt und Du dabei nicht Deinen Foto im Fluss versenkst... ^^ )

      Viele Grüße,
      Elke
      Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen
      Friedrich Rückert
    • Hallo zusammen,

      Ich erhole mich gerade von einer anstrengenden Tour durch die Stadt am Pool. Was weitere Bilder anbelangt, darf ich euch beruhigen. Die neue Lumix ist immer dabei. Ich hab sie auch noch nicht fallen gelassen. :)

      Jürgen knipst auch dort wo man eigentlich nicht darf und wurde bisher erst einmal erwischt. Bildberichte gibt es somit sicher noch ein paar wenn ich wieder zuhause bin. Ihr wisst doch meine Voraussetzungen :

      Schlechtes Wetter und schlechtes Fernsehprogramm!

      Ich bin hier wenn ich auf Achse bin nur minimalistisch gekleidet. Tshirts, kurze Hose und Flipflops. In meine Shorts passt da dann noch der Geldbeutel, die Lumix, das Handy und die Lesebrille sowie ein Stadtplan. Ohne Brille geht's im Gegnsatz zum letzten Jahr nicht mehr.

      Einen Rucksack will ich auf der Insel mitnehmen wenn ich mit dem Roller oder dem Kajak oder dem Auto unterwegs bin.

      Mir geht es hier vor allem darum euch Dinge Näherzubringen, die eben nicht in jedem Reiseführer stehen. Diese erklären euch viel besser als ich welcher Tempel von welchem König, deren Namen lautet eh fast immer Rama, wann erbaut wurden. Ich hoffe, ich langweile euch nicht mit diesen Beobachtungen die vielleicht für die meisten nicht von Interesse sind.

      Jofina kann ich beruhigen. Den Tempel Wat Arun auf der anderen Seite des Flusses habe ich heute mit dem Boot besucht. Es hat sich meiner Meinung nach trotz der Bauarbeiten mehr gelohnt als der Palast gestern. Bilder habe ich genug wenn es auch sehr schlecht ist zu knipsen wenn die Sonne im Zenit steht.

      Noch ein paar Dinge, die typisch für Bangkok sind möchte ich ansprechen.

      Tanken ist anders als bei uns. Es gibt einen Tankwart. Der Fahrer steigt nicht aus sondern lässt wegen der laufenden Klimaanlage die Fenster geschlossen. Während des Tankvorgangs wird eine Ca 30 X 40 cm große Tafel mit Magneten direkt vor den Fahrer auf die Haube gestellt. Solange das Ding mit Sicherheitsinstruktionen da drauf ist, darf nicht weiter gefahren werden. Gezahlt wird aus dem Pkw heraus. Zuvor wäscht der Tankwart natürlich die Scheibe. Dreckig ist hier kein Auto. Es regnet ja auch monatelang nicht. Auch ist kaum eines verbeult. Der chaotische Verkehr läuft irgendwie gut. Keine Hektik. Als Fußgänger muss man halt frech sein und aufpassen.

      Sprit kostet egal welche Sorte immer um die 30 Bath, also Ca. 80 Cent. Viele Pkw fahren mit Gas, ebenso sämtliche tuktuks. Seit Zweitakter vor einigen Jahren verboten sind ist die Luft gut in der Stadt. Elektroroller oder Autos wie in China gibt es nicht. Ein Roller aus einheimischer Produktion kostet ab etwas über 500€.

      Toyota hat mehrere Werke im Land und ist deshalb mit weitem Abstand Marktführer in Thailand. Dann folgen Honda, Nissan, die Amis mit ihren Pickups vor allem auf dem Land und die Koreaner. Hier in Bangkok wo es reiche Thai gibt, sind natürlich die deutschen Premium Hersteller BMW, Mercedes, Porsche, Rolls Royce und Bentley vertreten. Seltsamerweise Audi nicht. Ab und zu sieht man einen VW Bus herumfahren, sonstige VW nicht. Hat da vielleicht jemand geschlafen?

      Gut im Geschäft sind unsere Hersteller von Geldautomaten, die an allen Ecken und Stellen herumstehen. Diebold und Wincor Nixdorf teilen sich den Markt auf.

      In Bangkok leben derzeit 8000 Deutsche, davon sechs im Knast, die auf ihre Auslieferung nach Deutschland warten. Obwohl mutmaßliche Straftäter, sind die anhand der hiesigen Haftbedingungen nur zu bedauern. Die deutsche Botschaft tut was sie kann.

      Wieviel tausend Deutsche im Rest des Landes leben, kann nur geschätzt werden. Das Gratisvisum gilt für einen Monat. Viele bleiben ohne ein weiteres Visum einfach im Land. Das kann Ärger bei der Ausreise geben weil auch die Einreise elektronisch gespeichert wird. Evtl. wird die Wiedereinreise für einen bestimmten Zeitraum verweigert. Wer länger hierbleiben will um denLebensabend hier zu verbringen oder zu überwintern benötigt ein anderes kostenpflichtiges Visum. Wie in anderen Ländern auch ist eine Krankenversicherung und ein geringes Mindesteinkommen oder Vermögen nachzuweisen. Eine niedrige Rente von unter 1000€ pro Monat genügt anhand der niedrigen Lebenshaltungskosten.

      Nun geht's zum sundowner.

      Grüße

      Jürgen
    • Hallo Jürgen,

      das ist ja toll, dass Du den Tempel der Morgenröte (Wat Arun) einen Tag später doch noch aufgesucht hast. Natürlich könnte man sich auch Bilder bei Wikipedia anschauen. Aber schöner ist es doch, wenn man sich Fotos und Text dazu von einem Forumsmitglied anschauen kann. :wink: Da ich im Januar letzten Jahres zum allerersten Mal in Asien war, war für mich die Besichtigung diverser Tempel der unterschiedlichen Glaubensrichtungen natürlich sehr wichtig. So wie sich Asien-Touristen sicherlich auch gerne die christlichen Kirchen in Europa anschauen. Aber nebenher bekommt man natürlich auch ein wenig vom Alltagsleben mit, wenn man mit offenen Augen durch die Straßen geht oder auch fährt. Ich hatte z.B. sogar ein Foto von einem Müllwagen in Bangkok gemacht. Es ist schon eine fremde Welt, in die ich einmal hineinschnuppern konnte.

      claus-juergen schrieb:

      Mit dem Boot bin ich dann anschließend flussabwärts gefahren und wäre auch trotz Baustelle beim Wat Arun auf der anderen Flussseite ausgestiegen. Da war ich jedoch beim Stopp etwas zu langsam. Im Gedränge schaffte ich einfach nicht den Absprung vom Boot.
      Bist Du mit so einem Boot gefahren? Es war rappelvoll und man sah eher Einheimische darauf, so auch einige Mönche. Da wird es ggf. eng beim Aussteigen.




      claus-juergen schrieb:

      Mal schauen was der Tag mir heute noch bringt. Ich würde gerne mit dem öffentlichen Longtailboot einen Klong entlangfahren. natürlich keine geführte Touristentour, sondern mit dem Boot wo die Einheimischen teils weite Strecken überwinden und alles mögliche mitnehmen. Es gibt feste Haltestellen. Der Fahrtwind dürfte sicherlich angenehm sein.
      Diese Longtail-Boote habe ich auch gesehen. Ich konnte am Bootsanleger beobachten, dass viele Individual-Touristen dort eingestiegen sind. Es war aber eine etwas wackelige Angelegenheit dort einzusteigen. Da kann man sich schnell die Haxen brechen (wenn man nicht so sportlich ist). ^^



      Da fand ich doch die Fahrt mit so einem bequemen Boot für mich als Tages-Touri sehr angenehm. Es war nicht überfüllt, hat nicht sehr geschaukelt, und ich konnte ungestört meine Fotos machen (sogar mit Wechsel der Fahrseite) als wir auf dem Fluss und in die Klongs hineingefahren sind.



      Du wirst wahrscheinlich auf einem größeren Longtail-Boot gefahren sein und auch eine längere Strecke als wir in den Klongs zurückgelegt haben. :thumbup:

      Ich freue mich schon über Deinen weiteren Bericht. Danke für Deine viele Arbeit. :wink:
      El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página.(Aurelio Agustín)
      Gruß Jofina
    • Hallo Jofina,

      Solche Boote, wie du sie in Bild eins zeigst verkehren auf dem Fluss von der Thaksinbrücke rauf bis zum Khlong Phadung. Es sind etwa 20 Piers an welchen dieses öffentliche Verkehrsmittel hält. Die einfache Fahrt, egal wie lange kostet 15 Bath, etwa 40 Cent. Bis auf den Wat Arun sind alle Haltestellen auf der anderen Flussseite. Somit kann man das Boot gut nutzen um die Sehenswürdigkeiten abzuklappern.

      Eigentlich wollte ich ab der Endstation flussaufwärts mit dem öffentlichen Longtailboot auf dem Khlong Phadung runter in den Süden fahren. Das ist jedoch nicht möglich. Auf diesem Khlong verkehren keine Longtailboote. Der Khlong San Sap jedoch ist regelmäßig von Diesen Booten befahren. Da sich unsere Weiterreise auf Koh Chang noch etwas verzögern wird, habe ich morgen eigentlich vor, diesen Khlong mit dem öffentlichen Longtailboot zu befahren.

      Für Laien sei kurz erklärt, dass Jofina in Bild Zwei solche Boote zeigt. Die gibt es natürlich auch zum Transport von Touristen in die Kanäle, Khlongs genannt. Das ist meist jedoch nur Nepp, weil logischerweise an speziellen Läden gestoppt wird.

      Die Boote selbst fahren auf manchen Kanälen auch raus aufs Land und transportieren Menschen und Waren. Jeder Besitzer ist sein eigener Unternehmer. Auch werden einzelne Khlongs im Linienverkehr auf und ab gefahren. Die Boote sind aus Holz gebaut, sehr schmal und mit einem alten LKW-Motor an einer etwa vier Meter langen schräg ins Wasser ragenden Welle angetrieben. Ruder gibt es keines. Gesteuert wird durch das Versetzen der Welle.

      Heute Abend bin ich noch etwas die Suan Phlu Road entlang geschlendert. Ein paar Nachtaufnahmen von mäßiger Qualität sind dabei entstanden. Das ist Bangkok wie es leibt und lebt. An einem Stand habe ich mir eine leckere Nachspeise nicht zum ersten Mal gegönnt. Vor den Augen wird ein dünner Pfannkuchen gebacken und mit Bananenstücken evtl zusätzlich mit einem Ei gefüllt, zusammengelegt, mit süßer Kondenzmilch und etwas Zucker bestreut. Das muss ich doch glatt zuhause auch mal ausprobieren.

      Das WLAN ist nun deutlich besser so dass es schneller geht ein paar Bilder hochzuladen.

      Wat Arun und anderes muss bis nach der Rückkehr warten.

      Der Kaufrausch hat mich heute übrigens auch gepackt. Dank einheimischer SIM-Karte und whattsapp ist man ja ständig erreichbar. Ich brauche ja nichts da ich alles habe. Meine beiden Enkel habe ich mit einem Dutzend glaublich hochwertiger TShirts für zusammen tausend Bath, umgerechnet 37€!beglückt. Meiner Tochter habe ich gleich Bilder davon geschickt. So geht das in modernen Zeiten. Alle sind glücklich....

      Grüsse

      Jürgen

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    • Hallo Elke,

      Danke!

      Der Herr mit dem Fahrrad auf Bild eins hat getrocknete Tintenfische. Die wählt der Kunde sich aus, dann kommen die aus einen Rost und werden ein paar Minuten auf dem mitgeführten Holzkohlengrill Geröstet. Die calamari hängen rechts auf dem Gestell.

      Bild zwei bis fünf zeigt meinen Pfannkuchenverkäufer. Er hat eine Roller mit eingebautem Gasgrill und großer Pfanne.

      Der 7 Eleven Laden ist an jedem Eck und hat 24 Stunden geöffnet.

      Der Tankwart bedient auch den Rollerfahrer.

      Das letzte Bild zeigt den Eingangsbereich unseres Towers.

      Gute Nacht wünscht

      Jürgen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von claus-juergen ()