D - 1677 Bayern > KALK aus dem Kühlsystem des AKW Grundremmingen

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  • Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    Für die Düngung wird vor allem gebrannter Kalk verwendet, welcher durch das Brennen von Kalksteinen oder kohlensauren Kalkes entsteht.
    Aber auch Reinigungskalk aus Gasanlagen kann zur Düngung verwendet werden, allerdings muss er länger lagern, damit einige Bestandteile ihre schädliche Wirkung verlieren.
    Ebenfalls Verwendung findet der Abfallkalk aus gewerblichen Betrieben und der Scheideschlamm aus Zuckerfabriken.
    Liebe Grüße

    Dieter

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
  • hallo Elke,

    gut mitgedacht. Der größte Steinbruch weit und breit ist der der Firma Frankenschotter zwischen Donauwörth und Treuchtlingen. Allerdings kommt der Kalk unserer Bauern nicht von dort. Die Bauern verwenden einen feinen Kalk. Der vom Jura müsste extra gemahlen werden, was den Kalk verteuern würde.

    grüsse

    jürgen
  • O je.... da könnte ich jetzt anfangen : aus China, aus dem franz. Jura, von der Schwäb, Alb , der Fränkischen Alb...
    Ist heutzutage alles möglich.

    Als "Abfallprodukt" einer Firma, die Marmorplatten zuschneidet, schleift, poliert....

    Wie viele Kilometer wurde dieser Kalk denn transportiert?

    Gruß,
    Elek
  • ELMA schrieb:

    O je.... da könnte ich jetzt anfangen : aus China, aus dem franz. Jura, von der Schwäb, Alb , der Fränkischen Alb...
    Ist heutzutage alles möglich.

    Als "Abfallprodukt" einer Firma, die Marmorplatten zuschneidet, schleift, poliert....

    Wie viele Kilometer wurde dieser Kalk denn transportiert?
    ...
    hallo Elke,

    nein, von allzu weit her kommt der Kalk auch wieder nicht. Schließlich sind vermutlich die Transportkosten mit dem Lkw höher als die Ware selbst. Man könnte den Kalk tatsächlich als Abfallprodukt bezeichnen. Er ist auch ein regionales Produkt so wie der, der auf dem Feldern oder auch in manchen Wäldern bei dir in der Gegend ausgebracht wird. Nur kommt der in deiner Region von woanders her als unserer. Da bin ich mir ganz sicher. Eine Kilometerangabe kann ich dir nicht geben. Vielleicht hilft dir jedoch die Info, daß im Allgäu, also weiter südlich von mir gesehen, dieser Kalk kaum mehr angefahren wird.

    grüsse - bis morgen

    jürgen
  • hallo Elke,

    nun ein vielleicht entscheidender Tipp. Der Kalk stammt aus dem Wasser. Aus dem Grund ist es auch sehr fein und muß nicht weiter zerkleinert werden. So kann er direkt auf Felder und Wiesen zur Bodenverbesserung aufgebracht werden.

    grüsse

    jürgen
  • vadda schrieb:

    Bin ich mit den Oberlecher Gipslöchern auf der richtigen Spur?
    ...

    Nein Klaus,

    der Kalk stammt aus einem Fließgewässer in unserer Region ist ist wie oben schon von Elke vermutet ein Abfallprodukt. Nur weil er fast umsonst abgegeben wird, lohnt sich auch die Fracht ins Umland. Weitere Strecken zu überwinden wäre nicht rentabel.

    Noch etwas möchte ich erwähnen. Der Kalk kommt schon aus Deutschland.

    grüsse

    jürgen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von claus-juergen ()

  • wallbergler schrieb:

    Lieber Jürgen,

    meinst du die hier

    Gipslöcher aus dem Lech
    ...
    hallo Helmut,

    diese Gipslöcher bei der Ortschaft Lech, also dort, wo der Lech an der Grenze Tirols zu Vorarlberg entspringt sind natürlich nicht der Ursprung des Kalks, den unsere Bauern auf die Felder ausbringen. Das ist auch viel zu weit weg von uns. Hinzu kommt, daß die Gegend ein Naturschutzgebiet ist, dort also nichts abgebaut werden darf.

    Nein, ich will von euch die Herkunft des Kalks wissen. Er stammt aus einem Fließgewässer der Region LA, genau genommen nördlich davon. Das ist auch der Grund, warum sich die Fracht bis ins Allgäu nicht lohnt.

    Der Kalk wird im übrigen nur an einer einzigen Stelle diesem Fließgewässer entnommen. Nun dürfte es nicht mehr allzu schwer sein, dieses Rätsel vollständig zu lösen.

    grüsse

    jürgen
  • hallo,

    so schaut der Haufen Kalk aus der Nähe aus. Das Material ist ganz fein und damit ideal zum Ausbringen auf die Felder.





    (Bild wurde über die Medienverwaltung hochgeladen)*

    grüsse

    jürgen
    --------------------------------------------

    Anmerkung:
    * siehe dazu #25
    hier

    ELMA
  • Ein letzter Versuch

    lech-stahlwerke.de/de/unterneh…fe-und-nebenprodukte.html
    Zitat:
    "Die Pfannenschlacke kann nach entsprechender Aufbereitung als Düngekalk in der Landwirtschaft Verwendung finden."

    Allerdings trifft das hier nicht zu

    claus-juergen schrieb:

    Der Kalk wird im übrigen nur an einer einzigen Stelle diesem Fließgewässer entnommen.


    Gruß,
    Elke