Angepinnt Sommer 2016 : Griechenland, Albanien, Montenego, Kroatien

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    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Es regnet ... ein Gewitter nach dem anderen...
      Dabei gab es gestern so einen schönen Sonenuntergang



      Und ich habe vergessen, eines der Dachfenster über den Betten im Wohnmobil zu schließen..\\5
      (Zum Glück sind wir auf einem CP mit Stromanschluss und ich habe einen Föhn dabei.

      Jetzt habe ich zu tun.:x ( Selber schuld ...)

      Nach dem Fahrtag gestern machen wir wieder einen Tag Pause hier in einem Dorf in Nordalbanien - es riecht nach Kuhstall und nach Ziegen. Hennen rennen auf der Wiese rum, Gockel krähen seit dem frühen Morgen um die Wette. Nur der Muezzin der nahen Moschee ( wahrscheinlich ist es nur eine Bandaufnahme) unterbricht alle paar Stunden die Stille.
      Auf einem Platz, so groß wie zwei Fußballfelder stehen gerade mal 5 Wohnmobile und ein Zelt. ( 1 Schweizer, 1 Belgier, 3 Holländer und wir).
      Hier kann man die Zeit vergessen ( und erschrickt doch, wie schnell die Stunden beim "Nichtstun" vergehen.)

      ( Und wieder funktionert das kostenlose Internet einigermaßen - wenn auch mit vielen Abbrüchen)

      Liebe Grüße,
      Elke
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Sprichst Du aus Erfahrung, Helga? Auch im WoWa gibt es Dachfenster!

      Alles ist trocken geworden... am Nachmittag kam die Sonne raus.
      Das passiert mir (hoffentlich ) kein zweites Mal. Wasserbetten sind nicht so mein Ding....

      Zur "Belohnung" gibt es jetzt frische, süße Kirschen und heute Abend geht's zum Essen. Mal sehn, was die albanische Küche bietet.

      Liebe Grüße,
      Elke
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Elke, das mit den Betten kenne ich auch.
      Ein plötzlich ausziehendes Gewitter ging über den Platz und wir waren weit vom Wohnwagen entfernt.
      Ein Toilettenhaus rettete uns vor dem Platzregen, aber das Dachfenster flog durch den Sturm davon und der Regen hatte ungehinderten Eingang
      in unser Schlafzimmer:blink2:
      Lieben Gruß Karin
      Wer der Sonne entgegen wandert lässt den Schatten hinter sich. (Bruno Hans Bürgel)
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Es gibt wenig Neues..

      Wir sind in Montenegro angekommen, wollten das Kloster Ostrog anschauen ( was wir bisher noch nie geschafft haben).
      Zunächst kamen wir zügig voran - die Grenzkontrollen zwischen Albanien und Montenegro in Hani i Hotit waren problemlos und ohne nennenswerte Wartezeit.

      Eine Radarkontrolle vor Niksic in MNE kostete "nur" 20 Euro- (bar, natürlich ohne Quittung ).. aber wegen mehreren Gewittern und wolkenbruchartigem Regen mussten wir dann unsere Pläne ändern und einen CP aufsuchen.

      Nun versuchen wir das Fußballspiel GER - UKR anzuschauen, doch der Regen ist so stark, dass es immer wieder Bildausfälle gibt.

      Wir hoffen auf Wetterbesserung ( die Wetterkarte im Internet lässt leider nicht viel Hoffnung)

      Liebe Grüße,
      Elke
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      ELMA schrieb:



      Eine Radarkontrolle vor Niksic in MNE kostete "nur" 20 Euro- (bar, natürlich ohne Quittung ).. aber wegen mehreren Gewittern und wolkenbruchartigem Regen mussten wir dann unsere Pläne ändern und einen CP aufsuchen.

      Nun versuchen wir das Fußballspiel GER - UKR anzuschauen, doch der Regen ist so stark, dass es immer wieder Bildausfälle gibt.

      Wir hoffen auf Wetterbesserung ( die Wetterkarte im Internet lässt leider nicht viel Hoffnung)

      Liebe Grüße,
      Elke


      Als "Raser" seid ihr ja bisher unverdächtig gewesen mit dem Wohnmobil, lach. Da hat sich jemand wohl ein Mittag-oder Abendessen gegönnt. (ohne Quittung) hihi

      Schade wegen der Bildausfälle, war ein recht gefälliges Spiel!

      Wetterbesserung auch hier in den Sternen. Bisher haben sage und schreibe 2 Rosenblüten aufgemacht. Pfingstrosen immer noch Knospen. Irre.

      Alles Gute trotzdem

      lieben Gruß
      Hellmut
      Wer nichts weiß, muss alles glauben.
      Marie von Ebner-Eschenbach
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      ELMA schrieb:

      Nur der Muezzin der nahen Moschee ( wahrscheinlich ist es nur eine Bandaufnahme) unterbricht alle paar Stunden die Stille.

      Ich glaub das sind immer Bandaufnahmen, oder heutzutage CDs oder sowas..
      Eine in Sarajevo aufgewachsene Journalistin hat mir erzählt, sie wären mal aufs Minarett geschlichen und hätten die Tonbandaufnahmen ausgetauscht - gegen einen Beatles-Song. So hallte dann "She loves you yeah yeah yeah" oder ähnliches über den Platz.
      Ausser einem Fäuste schwingend auf die Straße laufenden Imam sei nix passiert - das war aber noch vor dem Krieg.
      Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)

    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Grizzly, ich hatte den Eindruck, dass in Albanien die verschiedenen Religionen zwar versuchen, Einfluss zu gewinnen, dass das aber nicht so streng ist.
      Zur Zeit ist Ramadan- aber die Restaurants und Cafes an den Straßen waren tagsüber gut besucht.
      ( Albanien war bis zum Tod von Enver Hoxha (1985) vom Diktator 1967 zum „ersten atheistischen Staat der Welt“ erklärt worden. Kirchen, Moscheen wurden systematisch zerstört.
      Das hat sicher Spuren hinterlassen, obwohl verschiedene Religionsgruppierungen in den letzten Jahren um die Wette neue Kirchen , Moscheen zu bauen scheinen)

      Unser Kontrastprogramm


      Vielleicht könnte man uns ein wenig verrückt nennen- aber wenn man mit einem wendigen Wohnmobil unterwegs ist, ist das kein Problem.

      Nachdem wir gestern und auch die ganze Nacht in Küstennähe am Rande der Berge viele Gewitter und starken Regen erlebten, beschlossen wir , „hinter“ die Berge zu fahren, in der Hoffnung auf Wetterbesserung.

      Knapp 90 km – und wir stehen jetzt wieder einmal in Zabljak im Durmitor auf 1400m Höhe.



      Auf den umliegenden Berggipfeln liegen noch Schneereste, es ist empfindlich kalt , wir haben nur 13 Grad ( aber wir heizen )

      Wir waren so früh im Jahr noch nie hier. Die Vegetation ist noch relativ weit zurück- die Buchen haben gerade Blätter angesetzt.

      In Zabljak wird noch gebaut, gehämmert, erneuert, renoviert.
      Vereinzelte Wanderer sind unterwegs, aber auch Wildwasserfans- die Tara führt ordentlich Wasser.

      Der Regen hat wirklich nachgelassen, so dass wir kleine Spaziergänge in frischer Bergluft machen konnten.





      Man könnte von hier aus richtig lange Touren unternehmen , die Wegweiser und Markierungen werden jedes Jahr besser.



      Meine Augen suchten natürlich vorwiegend nach allem, was blüht.
      Ich holte mir zwar nasse Schuhe, aber diese Orchideenwiese musste ich von der Nähe sehen.

      Knabenkraut







      Ob das auch Orchideen sind?
      Es gab sie in Rot- und in Blautönen







      Weitere Schönheiten am Wegrand – Karin kennt sie sicher!





      Die Erdbeeren sind erst am Blühen – bis zur Ernte wird es noch ein paar Wochen dauern.





      Heute Abend kam die Sonne heraus .

      Mal sehn, wie es weitergeht.

      Liebe Grüße,
      Elke
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Herrliche Blüten hast Du abgelichtet, Elke!

      Das zweite Foto wirkt auf mich wie von meiner Modelleisenbahn. :up:
      Muss eine schöne Gegend sein im Durmitor!

      Schade, dass Ihr kein besseres Wetter habt.
      Da hatten wir auf Korfu mehr Glück.


      Liebe Grüße von waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Die Berge haben dich wieder, wunderbar, liebe Elke,


      Vertrautes Knabenkraut , frische würzige Luft , Erdbeeren erst im Blütenstand und empfindlich kalt.

      Wia auf da Oim.

      Das sind schon wieder heimatliche Gefühle, bloß ein bisschen schnell von der Wärme zurück.


      Ist das der Majoran im letzten Bild?

      Lasst euch trotzdem Zeit mit der Heimfahrt , es regnet zufällig gerade, lach.

      Lieben Gruß
      Helmut
      Wer nichts weiß, muss alles glauben.
      Marie von Ebner-Eschenbach
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Jetzt seid ihr wieder da, wo ich gerne vom Frühjahr bis zum Herbst wäre!!
      Nur der Winter mit Schnee und Kälte könnte mich dort vertreiben.

      Trotz intensiver Suche habe ich keinen Anhaltspunkt für die Bestimmung deiner roten und blauen Blumen gefunden. Entweder ist sie endemisch und noch nicht beschrieben oder du hast eine Rarität vor die Linse bekommen. Ist es ein Zwiebelgewächs oder wächst es wie eine Staude?
      Mich wundert, daß die Vogelwicke und der Thymian schon blüht (geschütztes Plätzchen?). Das gelbe Blümchen könne der Hufeisenklee sein.

      Weiterhin schönen Aufenthalt und etwas mehr Sonne wünsche ich euch.
      Lieben Gruß Karin
      Wer der Sonne entgegen wandert lässt den Schatten hinter sich. (Bruno Hans Bürgel)
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Karin, diese roten und blauen Blüten standen zwar nicht ganz so "nass" wie das Knabenkraut, aber doch noch auf einer feuchten Wiese.
      Ich weiß nicht, ob es ein Zwiebelgewächs ist nehme es jedoch an. Höhe ca 10-15 cm, nur ein einzelner ziemlich dünner Stängel mit ganz schmalen Blättern wuchs aus dem Boden.
      Den blühenden Thymian habe ich an einer sonnigen Felswand gefunden.

      Gestern Abend klarte der Himmel auf - die Bergkette oberhalb des CP Ivan Do kam zum Vorschein.
      Links der Savin Kuk (2313 m), rechts der Međed (2287 m)



      Die Nacht war empfindlich kalt – morgens 8 Grad. Gut dass wir genügend Gas zum Heizen haben und unsere Heizung wieder zum Laufen brachten.

      (Auf den albanischen Straßen mit den vielen und tiefen Schlaglöchern hatte der Crashsensor am Gasdruckregler unserer DuoControl CS ausgelöst - das hatten wir noch nie und mussten erst den Resetknopf finden. Die Gebrauchsanweisung von Truma gab nicht viel her- aber wozu gibt es einschlägige Internetforen, wo man nach Hilfe suchen kann! Auch hier am Ivan Do haben wir schnelles, kostenloses Internet.)

      Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel - das hielt bis heute Nachmittag an- jetzt ziehen wieder Gewitterwollen auf.

      Ich spazierte zunächst ins 2km entfernte Zabljak zum gut sortierten, ziemlich großen Supermarkt VOLI, in dem ich alles fand , was wir brauchen ( Milch, Joghurt, etwas Obst, auch etwas Schafskäse aus der Region), das Brot gab es in der Bäckerei um die Ecke.

      Es ging noch ziemlich ruhig zu in der Stadt .





      Der Weg zurück zum höhergelegenen CP außerhalb der Stadt.





      Lange habe ich hier versucht, einen der vielen Frösche am Rand des Baches zu fotografieren . Keine Chance! Sobald ich mich näherte , stellten sie ihr Quaken ein und sprangen ins Wasser.



      Die kleine Straße hinauf zum CP Ivan Do ( steiler und schmaler als hier auf dem Bild erkennbar) – von Jahr zu Jahr werden die Schlaglöcher tiefer.



      Die Lage dieses etwas „rustikalen“ Campingplatzes an der Grenze zum Nationalpark ist sicher das große PLUS dieses Platzes. Zum Crno Jezero sind es 5 Minuten hinunter durch den Wald.



      Am Nachmittag suchten wir einige unserer Lieblingsplätze auf ( die ich hier im Forum schon öfter beschrieben habe)



      Der Savin Kuk (2313 m) – ein relativ leichter Berg, ( auch mit einer etwas in die Jahre gekommenen Sesselbahn erreichbar)
      s. hier
      schoener-reisen.at/forum/showt…nd-Skifahren-am-Savin-Kuk



      Links die markante Spitze des Minin Bogaz 2387m
      Ganz rechts der höchste Gipfel, der Bobotov Kuk (2522 m)



      Es war ein schöner Tag.

      Morgen werden wir wieder ein Stück weiter nach Norden fahren.
      Wie und wohin werden wir morgen früh entscheiden- je nach Wetter.

      Der Himmel hat sich wieder zugezogen. Über den 1800m hohen Sedlopass können /wollen wir nur bei gutem Wetter fahren.

      Liebe Grüße,
      Elke
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Liebe Elke,

      traumhaft, dieses Plätzchen, was die landschaftliche Formation hergibt.

      Hinten die Felsbrocken, diese massiven hoch und steil aufragenden Felswände, fast wie in der Eng die Laliderer Gruppe.

      Nur schade, dass man sich den Platz mit viel Ärger am Wohnmobil erkaufen muss.

      Nicht uninteressant, die Behebung des Schadens mit dem Internet zu lösen. Klasse.

      Aber, du hast es ja selbst angesprochen, es nicht umsonst ein Lieblingsplätzchen. Ging mir genau so.

      Lieben Gruß
      Helmut
      Wer nichts weiß, muss alles glauben.
      Marie von Ebner-Eschenbach
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Hallo Elke!

      Ja das Berg- und Almgebiet von Zabljak ist schon von besonderer Schönheit.

      Hier haben wir in Zabljak vor Jahren an der gleichen Kreuzung ein Foto gemacht.



      Das mit Hinweistafeln an Straßenkreuzungen war ein kleines Problem.
      Zwar war es wie in diesem Fall immer zu 50 Prozent richtig.
      Nur habe ich leider die falschen 50 Prozent erwischt und bin über einen Gebirgspass
      gefahren dessen Straße nicht ganz in Ordnung war.

      Anfangs war es ja nicht schlimm.



      Das ich als wir um eine Kurve fuhren in einen Felsblock fuhr der mitten auf der Straße
      lag möchte ich nur nebenbei erwähnen. Aber dazu hat man ja Draht und ein Klebeband
      dabei um die Nummerntafel wieder zu befestigen und die paar Kratzer können schon mal
      passieren.





      Aber je weiter wir ins Gebirge kamen wurde es immer schlimmer.
      Teilweise kamen wir mit 20 Stundenkilometer und weniger weiter.
      So dauerte die Fahrt Stunden und wir waren schon fast verzweifelt.



      Endlich hatten wir den Gebirgspass erreicht und freuten uns so richtig.



      Leider hatten wir uns zu früh gefreut, denn abwärts lag mindestens 10 Zentimeter hoch loser
      Schotter und die Straße wurde immer enger. Ich hatte nur eine Angst, dass es irgendwann nicht
      mehr weiter gehen würde, den eine Retourfahrt wäre bei diesem losen Schotter nie möglich
      gewesen. Aber es ging alles gut und noch kurz vor dem Dunkel werden erreichten wir wieder
      ein Tal und ein gute Straße.
      LG Josef
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Lieber Josef,

      jeder , der gerne Pässe fährt und es passt auch hier, wie Waldis Motto: "immer neugierig bleiben" will, weiß welche Adrenalin Ausschüttung einem bevor stehen kann, so er sich denn auf das Unbekannte einlässt.

      Ganz ehrlich, eigentlich bin ich gar nicht so ängstlich, ich hätte aber bei dem ersten "Kieselstein" :-), noch dazu im unbekannten Terrain, schon umgedreht. Ich kann mich ganz und gar in dich hinein versetzen, welche Qualen du letztlich im Besonderen bei der Herabfahrt durchgemacht hast.

      Dass der Wagen das ausgehalten hat, vor allen Dingen die Reifen, ist alleine schon Glück pur.
      Und das wäre dann wirklich der Grund gewesen, umzukehren. Bin ja seinerzeit, als ich zu Winnetous Platz ging, weißt schon, oberhalb der Zrmanja Schlulcht, richtig erschrocken, weil plötzlich angezeigt wurde, "Bitte Reifendruck prüfen". Hatte mir ja von den großen spitzen Steinen tatsächlich einen schönen Cut im Reifen zugezogen. Und das alles, weil ich zu faul zum Gehen war, denn ich wollte ja noch unbedingt nach Zadar.

      Ihr kennt das ja.: siehe # 1

      Zrmanja

      Dabei sieht diese Straße noch im Vergleich wie eine Autobahn aus, zu dieser "länglichen Geröllhalde" von dir. lach.

      Gott sei Dank ist alles gut gegangen.

      Lieben Gruß
      Helmut
      Wer nichts weiß, muss alles glauben.
      Marie von Ebner-Eschenbach
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Helmut, ja wir waren auch mit den Nerven fast am Ende.
      Vor allem hatte Erna Angst, dass wir womöglich nicht zurück
      fahren könnten sollte es nicht weitergehen.

      Habe Deinen herrlichen Bericht von "Zrmanja" gelesen.
      Einfach super wie Du das alles beschrieben hast.
      Die Aussicht auf dem Gebirge muss gewaltig gewesen sein.
      LG Josef
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Josef- Ihr solltet mal wieder ins Durmitorgebirge fahren!

      Du würdest staunen, wie die Zufahrtstraßen sich verändert haben,
      Dies ist die neue Straße auf der Hochebene vor Zabljak.
      [img][/img] /(Bild folgt bei besserer Internetverbindung)

      Zabljak und der Nationalpark mit dem Crno Jezero sind zum Ziel für Tagesausflüge geworden.
      Busse von Dubrovnik, von Budva, aber auch von Serbien bieten Tagestouren in den Nationalpark an.

      Von Savnik nach Zabljak wurde eine ganz neue Trasse mit zwei Tunnels gebaut - in 1 Stunde ist man von Niksic in Zabljak, in 2 ½ Stunden von Dubrovnik im Durmitor.
      Ich habe das schon einmal beschrieben,

      In Zabljak selbst wird immer mehr gebaut.

      Zabljak und viele Dörfer im Umkreis wurden im 2. Weltkrieg bei brutalen Auseinandersetzungen zwischen Partisanen und italienisch/deutschen Soldaten fast völlig zerstört,… Dörfer wurden niedergebrannt, es war eine schlimme Zeit.

      Es gibt in Zabljak keine „historische Altstadt“ o.ä.
      Die Bausubstanz der jugoslawischen Zeit der 60er/70er/80er Jahre hat keinen besonderen Charme.

      Man versucht heute , den vermeintlichen Ansprüchen von Touristen entgegen zu kommen, ( Hotels, Restaurants , ein Adventure-Park am Schwarzen See…) Es sind hauptsächlich Urlauber aus Serbien hier (Autokennzeichen BG für Belgrad), Besitzer von Ferienhäuschen (oft aus Russland) oder Bergsteiger auch aus den EU Ländern, die von Zabljak aus Touren unternehmen.

      Es gibt inzwischen neben vielen privaten Zimmern und Appartements immerhin 4 Campingplätze (alle mit einfacher, doch „ausreichender“ Ausstattung)
      Wir waren, wie schon oft , bei Radomir auf CP Ivan Do.

      Nach sommerlichen 30 Grad und mehr in Albanien war die frische Luft im Durmitor zunächst durchaus angenehm. Spaziergänge auf vertrauten Wegen waren erholsam , bis es wieder anfing zu regnen.

      Da wuchs der Wunsch nach Wärme und Meer.
      Gerne wären wir über den Sedlopass und über Trsa hinunter ins Pivatal gefahren.

      Aber die Berge waren im Nebel , die Anstrengung dieser Passfahrt hätte sich nicht gelohnt.

      So fuhren wir auf direktem Weg über Niksic und durch BiH Richtung Kroatien und sind im Moment auf Peljesac am Meer.

      Ich würde ja gerne Bilder zeigen vom blauen Meer, einer Bucht mit einem wunderschönen Sandstrand , dem Blick hinüber nach Mljet….
      Leider habe ich im Moment in HR kein WLAN – die Campingplatzbetreiber hier lassen sich den Internetzugang recht fürstlich bezahlen .

      So benütze ich heute (ganz kurz) mein Smartphone als Hotspot , was den Datenverbrauch auf meinem Konto in die Höhe schnellen lässt.
      Aus diesem Grund folgen Bilder bei nächster Gelegenheit.

      Liebe Grüße,
      Elke
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Hallo Elke!

      Ja da hat sich seit unserem letzten Besuch in Zabljak sehr viel verändert.
      Die Straße von Savnik nach Zabljak gab es noch nicht.
      Da müssen wir bei Gelegenheit wirklich wieder Zabljak und die Schlucht der
      Tara besuchen.
      Als wir die Hochebene von Zabljak besuchten waren wir noch fast die einzigen
      Besucher dieses herrlichen Gebietes mit seinen kleinen Bauernhöfen und Almhütten.













      LG Josef
    • AW: Sommer 2016 : Unterwegs Richtung Balkan

      Danke, Josef, für Deinen ergänzenden Beitrag.
      Im Durmitor ist es schön- im Frühjahr/Frühsommer, wie Du es zeigst, aber auch im Spätsommer, wie wir es schon öfter erlebt haben.
      Aber viele der romantisch aussehenden Almdörfer sind in den letzten 10 Jahren verschwunden. Von den jungen Leuten mag da niemand mehr wohnen und leben.
      Sind Deine Bilder von 2005? Oder?

      Nachtrag zu den letzten Tagen unserer Sommerreise 2016

      In #78 habe ich geschrieben:
      Dies ist die neue Straße auf der Hochebene vor Zabljak.

      schoener-reisen.at/forum/showt…n-Zabljak-nach-SavnikHier



      Josef, Du hast uns in einem Bericht von 2005 ja schon einmal Bilder gezeigt- da hat sich einiges verändert!
      s.#8 hier

      Das Wetter war nicht gut (s.Bild) und so fuhren wir auf direktem Weg über Niksic zur montenegrinisch- bosnischen Grenze.

      Wieder wurden Pässe und Autopapiere gescannt , aber die Prozedur hielt sich zeitlich in Grenzen, weil wenig los war.

      In Bosnien kurz vor Trebinje ein Blick auf den Fluss Trebišnjica.

      Im Quellgebiet wird er gestaut: Der Bilecko Jezero
      Im Sommer haben wir ihn schon halb leer gesehen.









      Der große Fluss ist ein Phänomen: er hat keine Mündung. Das Wasser verschwindet im Karst., das Wasser fließt unterirdisch Richtung Mittelmeer.
      Zitat aus Wikpedia
      Die Trebišnjica (kyrillisch Требишњица) ist mit 93,8 km[1] der längste Karstfluss Europas (Ponornica)
      So entwässert die Trebišnjica unterirdisch zur Neretva, sowie über einige starke Karstquellen, u.a. die Ombla, direkt ins Mittelmeer.


      Die Bedeutung für die Trinkwasserversorgung von Trebinje, aber auch für Dubrovnik und die Küstenregion ist nicht zu unterschätzen.
      In Trebinje hielten wir nicht an
      ( Josef hat über Trebinje mit der alten Brücke und der orthodoxen Kirchee berichtet- leider finde ich den Bericht nicht mehr - Josef, bitte füge doch den Link zu dem Bericht ein)

      Unser Ziel war das Meer bei Ston.

      Dubrovnik umfuhren wir .

      ( Nach dem Grenzübergang Gornj Brgat gibt es eine kleine Straße, die über Komolac an der Ombla entlang zur Magistrale führt. Dubrovnik ist auch zu dieser Jahreszeit schon hoffnungsvoll überlaufen)


      Kava und Sladoled in Veliki Ston sind immer ein MUSS.

      Ich bewundere, wie diese kleinen Stadt und ihre historischen Mauern wieder aufgebaut wurden.

      Im Oktober werden es 20 Jahre, dass ein starkes Erdbeben die Stadt in Trümmer gelegt hat.
      Das war 1996. Wir waren im Sommer 1997 zu ersten Mal in Ston
      ( Ich habe hier darüber berichtet)

      Seither sind wir jedes Jahr mindestens ein Mal dort und mit großem Respekt beobachteten wir, wie die Bewohner Jahr für Jahr ihre Häuser wieder aufgebaut haben.
      Auch die große Mauer über den Berg hinüber nach Mali Ston ist wieder begehbar.

      Man muss heute schon in die Nebengassen und Hinterhöfe schauen, um noch Spuren des Bebens von 1996 zu erkennen.

      Auch die Kirche Sv. Vlaho wird sicher bald fertig sein. Im Februar dieses Jahres war Richtfest.







      Nach drei kühlen Tagen in 1400m Höhe suchten wir den Campingplatz Prapratno unweit von Ston auf.

      Unter uralten Olivenbäumen gab es jede Menge Platz zur Auswahl!

      Der CP liegt in einer Bucht und hat einen wunderschönen ca 300m breiten Sandstrand . Das Wasser war schon angenehm warm (24 Grad) und lockte nicht nur mich immer wieder zum Schwimmen.







      Wer Felsküste liebt, braucht nur entlang der Bucht Richtung offenes Meer gehen - glasklares Wasser, ein Schnorchelparadies.



      Wieder einmal konnten wir uns von einem Platz nicht schon wieder am nächsten Tag trennen und genossen wieder mal etwas „Strandurlaub“ :Schwimmen, Kaffetrinken…Lesen, mit den Campingnachbarn Spaß haben, oder einfach nur aufs Meer schauen, hinüber zur Insel Mljet…



      Die Feigen brauchen noch ein paar Wochen und noch viel Sonne



      So vergingen 4 Tage. Heute früh begann es zu regnen und so sind wir aufgebrochen und wieder ein Stück Richtung Norden gefahren.

      So langsam nähern wir uns der Heimat – wir sind jetzt immerhin schon on Mitteldalmatien bei Sibenik!

      Liebe Grüße,
      Elke