OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

    • AW: OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

      Wie wäre es mit einer Spazierfahrt damit?*





      Ich konnte einen Blick unter die Motorhaube werfen-.
      kein Stäubchen , nix...
      da glänzte alles wie im Speziallabor einer Hightechfirma.

      Ich bin kein Oldtimerfreak ( mir gefallen die alten Karossen durchaus) und weiß daher nur , dass es ein Buick ist ( steht ja drauf) - aber mehr nicht.

      Liebe Grüße ,
      Elke

      * ich würde mich nicht zwei Mal dazu einladen lassen :wink:
      In der Enge unseres heimatlichen Gartens kann es mehr Verborgenes geben als hinter der Chinesischen Mauer.

      Antoine de Saint-Exupéry
      (Wind, Sand und Sterne)
    • AW: OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

      ELMA schrieb:

      Ich bin kein Oldtimerfreak ( mir gefallen die alten Karossen durchaus) und weiß daher nur , dass es ein Buick ist ( steht ja drauf) - aber mehr nicht.

      Ein Freund aus dem Sissi-Forum ist ein Autokenner und hat mir folgendes zugeflüstert:
      Es handelt sich um einen Buick Series 90 Sport Roadster des Modelljahres 1931. Unter der Serie 90 entstand eine ganze Familie an verschiedenen Modellen, die alle auf der gleichen Plattform (3352 mm) aufbauen. Motorisiert ist der Sportler mit einem 5650ccm-Reihenachtzylinder von 105 PS. Er dürfte für 120 km/h gut sein. Die Karosserien stammten von Fisher (wie Buick eine GM-Tochter), wobei diese hier besonders luxuriös daherkommt (Dreifachstossfänger).


      ELMA schrieb:

      Wie wäre es mit einer Spazierfahrt damit? ... Ich würde mich nicht zwei Mal dazu einladen lassen :wink:

      Dazu schreibt mein Freund:
      In einem vergleichbaren Exemplar, welches sich in Österreich befindet, durfte ich dieses Jahr Platz nehmen und war von der Qualität des Fahrzeuges sehr angetan.

      Es wäre also durchaus ratsam eine sich bietende Möglichkeit zu nutzen!


      meint waldi :174:
    • AW: OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

      Lieber Bernd,

      das werde ich nie vergessen, war mit dem Radl als 16 jähriger unterwegs, wollte gerade auf der Leopoldstr. in München (nach dem Rot an der Ampel) nach rechts in die Ungerer Str. abbiegen.

      Da hielt links neben mir ein rotes Thunderbird Cabrio mit weißen! Sesseln. Links am Steuer, gut aussehender , schlaksiger Typ, rechts Model oder so.
      Weitere Beschreibung geht nicht.

      Ergebnis:
      brachte den Mund nicht mehr zu :grin:
      Wer nichts weiß, muss alles glauben.
      Marie von Ebner-Eschenbach
    • Oldies auf der Wörther Kerb

      Am letzten Wochenende des Septembers ist in meiner Heimatstadt Wörth am Main Kerb.

      In diesem Jahr trafen sich sonntags ein paar Besitzer alter Autos aus Wörth und Umgebung um ihre Schätze der Öffentlichkeit zu zeigen.

      Da musste ich natürlich hin und Fotos machen. Dabei dürften meine Augen so geglänzt haben wie der Lack der auf Hochglanz polierten Boliden.


      Eine Ente oder einen R4 trifft man ja noch ab und zu im normalen Straßenverkehr.






      Ein besonders gut gepflegter oder gut aufbereiteter Citroen 2 CV stand etwas separat.





      Ein FIAT 1200 Cabriolet, gebaut 1962 bei Pininfarina. Der 1200er Motor hatte 55 PS.





      Eines der Nachfolgemodelle war der FIAT Spider 2000, ebenfalls bei Pininfarina von 1978 bis 1982 gebaut.

      Der 2-Liter-Motor leistete 100 PS.

      Der Spider 2000 basierte auf dem FIAT 124 der später u.a. in der Sowjetunion als Zhiguli/VAZ 2101 - bei uns besser bekannt als Lada 1200 - noch einige Zeit vom Band lief.





      Viel öfter sah man auf unseren Straßen den FIAT NUOVA 500.

      Der hier gezeigte 500 Typ F von 1966 war das erste 500er Modell ohne "Selbstmördertüren".

      Mit seinen üppigen 18 PS ist das Hängerchen kein Problem.





      1969 wurde dieser VW 1600 (Typ 3) mit 54 Ps gebaut.





      Im Platzangebot etwas zu klein geraten war er kein ernsthafter Konkurrent für den OPEL Rekord Olympia 1700 Caravan.








      Ein Blick auf das spartanisch wirkende Armaturenbrett mit der serienmäßigen 3-Gang-Lenkradschaltung, vollsynchronisiert.






      Auf Wunsch gab es ein Vierganggetriebe oder eine Saxomat (Halbautomatik).


      Eines der Traumautos aus meiner Kinderzeit war der DKW Sonderklasse F91 Cabrio.

      Gebaut wurde er 1550 Mal bei Karmann. Ausgerüstet war dieser 1954 gebaute F91 mit einem 3-Zylinder-Motor mit 897 cm³ Hubraum und 34 PS.





      Um einiges moderner wirkt er doch als dieser Citroen 11 CV Normale Bj. 1955, 1998 cm³, 40 PS.





      Damit beende ich diesen ersten Teil und zeige Euch den Rest in einem zweiten Teil.



      Liebe Grüße von waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von waldi ()

    • Einfach toll, diese Oldtimer!!

      Wenn Du könntest, lieber Waldi, welches wäre Dein Favorit?
      Mit welchem würdest Du gerne herumfahren?

      Liebe Grüße,
      Elke
      In der Enge unseres heimatlichen Gartens kann es mehr Verborgenes geben als hinter der Chinesischen Mauer.

      Antoine de Saint-Exupéry
      (Wind, Sand und Sterne)
    • Oldies auf der Wörther Kerb 2. Teil

      ELMA schrieb:

      Wenn Du könntest, lieber Waldi, welches wäre Dein Favorit?
      Mit welchem würdest Du gerne herumfahren?
      Die Wahl würde mir äußerst schwer fallen, Elke!
      Da ich noch einige Denkmäler von meiner Elisabeth im Visier habe, sollte es vielleicht erst mal dieses WOMO sein.
      Ein Hymermobil auf Bedford-Blitz-Basis Bj. 1978.



      Wenn ich dann vom Rumreisen genug habe steige ich um auf das absolute Traumauto dieser kleinen Ausstellung mit dieser Kühlerfigur.



      Sie sitzt mitten auf der Kühlerhaube eines sehr seltenen Fahrzeugs, eines Cadillac Typ 75 Convertible Sedan aus dem Jahre 1938.



      Von diesem Modell wurden nur 58 Stück gebaut und einer davon steht in einer Garage meiner Heimatstadt! Ich hatte ihn schon mal beim Tanken fotografiert und hier gezeigt.



      Damit lässt es sich gut cruisen wenn man den passenden Geldbeutel dazu hat.

      Reizen würde mich auch dieser Pickup Chevrolet 3100 mit seinen 92 PS aus 3600 cm³, Bj. 1950, also genau mein Geburtsjahr.





      Ungeeignet für mich wäre dieser Messerschmitt Kabinenroller KR 200 Cabrio von FMR.



      Einsteigen ginge ja noch - falls man die Gebrauchsanweisung gelesen hat.

      Bedienungsanleitung Messerschmitt Kabinenroller KR 200 schrieb:

      „Einsteigen: Das Ein- und Aussteigen ist beim Kabinenroller etwas anders als Sie es bei anderen Fahrzeugen gewöhnt sind. Vor dem Öffnen der Haube überzeugen Sie sich, ob rechts des Fahrzeugs auch genügend Platz ist. Haube langsam anheben und nach rechts überkippen, bis Lederriemen straff gespannt ist.
      Nun, wie folgt Platz nehmen:

      • Sitz hochschwenken
      • Lenkung leicht nach rechts einschlagen
      • Rechten Fuß in Fahrzeugmitte setzen
      • Platz nehmen
      • Linken Fuß hineinsetzen
      • Beide Füße nach vorn setzen
      Jetzt erst mit beiden Händen an den schrägen seitlichen Rahmenrohren abstützen und Sitz nach vorne schwenken lassen.“

      Aber fürs Aussteigen gibts keine Hilfe! :roll:


      Das BMW-Isetta Motocoupe wäre vielleicht besser geeignet mit seiner großen Klappe.





      Bj. 1960, 250 cm³, 12 PS.





      Dann waren da noch drei Vorkriegsmodelle.
      Ein FIAT Balilla 508 von 1935 der 20 PS aus seinen 995 cm³ holte.





      Ein Ford Modell A Roadster Bj. 1930, 3,2 Liter, 40 PS.





      Noch ein Ford Modell A Tudor-Sedan, gebaut zwischen 1928 und 1931.





      Die Kühlertemperatur ist in der Kühlerfigur abzulesen.





      Das war die Oldtimerparade von Wörth.



      Einer der Aussteller vom Ort hatte seinen Agria Einachsschlepper 2800 D mit Motor von Hatz E780 dabei.
      1-Zylinder 4-Takt-Motor, 502 cm³, 10 PS.





      Das wars von der Wörther Kerb.




      Liebe Grüße von waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von waldi () aus folgendem Grund: Fehler berichtigt und Bild eingefügt

    • Lieber Waldi,

      viele dieser Modelle, haben schon einen hohen Wiedererkennungswert.

      Preisverdächtig wäre der Einfall von dir, die "Gebrauchsanweisung" zum Einsteigen des Messerschmitt Kabinenrollers einzustellen.

      Man muss sich das mal vorstellen, während Mercedes den 170 bauten in den 50 ger Jahren , kam der Kabinenroller auf 191 Kubikzentimeter Hubraum mit sage und schreibe 10 PS. Damals hat er es aber geschafft, sogar auf den Großklockner zu kommen.

      Irre, er kam auf 90 kmh.
      Die meisten nannten ihn Schneewittchensarg. haha.

      lieben Gruß
      Helmut
      Wer nichts weiß, muss alles glauben.
      Marie von Ebner-Eschenbach
    • wallbergler schrieb:

      Die meisten nannten ihn Schneewittchensarg. haha.
      Dies trifft auf dieses Modell nicht zu, Helmut! Das Coupé hatte ja ein Faltdach. Deshalb war das Schneewittchen nicht so schön zu sehen wie bei der Plexiglashaube.

      Wikipedia schrieb:

      Der Passagierraum war von einer zur Seite schwenkbaren und an eine Flugzeugkanzel erinnernden Plexiglashaube abgedeckt; die Karosseriebauart wurde daher wiederholt als "Plexiglas-Vollsichtcoupé" bezeichnet. Die langgestreckte Form des Mobils und die Plexiglashaube führten ferner zu den scherzhaften Bezeichnungen "Schneewittchensarg" oder "Mensch in Aspik".
      Diese Stuka-Kabinen waren wohl von Messerschmitts Me 262 übrig geblieben. :roll:


      Liebe Grüße von waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!
    • Interessant ist der Blick in das Innere des Messerschmitt Kabinenrollers. Gesehen im Mai 2016 in Fritzlar, Hessen.





      Viele Grüße
      Bernd
      _______________________
      Wenn Du auf Reisen gehst um etwas anderes zu sehen, dann beklage Dich nicht wenn alles anders ist.
      Bernds-Reiseziele.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Huewer ()

    • Da hatte ich ein nie vergessenes Erlebnis in den 70 ger Jahren.

      Es gab ja immer schon welche, die irre viel Geld hatten.

      Das Nachtleben spielte sich in München damals auch sehr viel in Schwabing, respektive der Leopoldstr.ab.

      Dort und am Elisabethplatz waren seinerzeit die neuen Nachttempel.

      Die jungen Söhne , die viel Geld hatten fuhren damals schon Cadillac u. Thunderbirds.

      Einige davon, es waren 4 !!! quetschten sich ausgelassen als Gag in einen solchen Goggo und fuhren in die erste Großraumdisco am
      Elisabethplatz, das "Blow up".

      Ausgerechnet sie erwischte es in der zum Elisabeth Platz führenden Herzogstr. , sie fuhren in einen Cadillac und verstarben allesamt.

      Übermut tut selten gut,

      Lieben Gruß
      Helmut
      Wer nichts weiß, muss alles glauben.
      Marie von Ebner-Eschenbach
    • Auf dem heutigen Oldtimertreffen im Museumsdorf Kiekeberg fand ich diesen nicht sehr originalgetreu restaurierten Brezelfensterkäfer mit einem interessanten und heute nur noch selten zu sehenden Kennzeichen.

      AB für amerikanische Zone Bayern, aber woher genau ?
      Die Kreiskennung 150 verrät uns, dass er - naa, liebe Elke ?? -
      aus dem Kreis Rosenheim kommt, dafür stehen die Nummern 146-155.
      Mehr dazu:
      dr-herzfeld.de/kennzeichengeschichte/abz1947.pdf
      Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)

    • Grizzly schrieb:

      Brezelfensterkäfer
      :thumbsup:
      Solch einen hatte ich nicht mehr.
      Hatte der nicht auch "Winker" ( so sagte man doch damals zu den Richtungsanzeigern, die herausklappten)?
      Aber ich erinnere mich noch gut an die schwarzen Kennzeichen mit weißen Zahlen... allerdings nicht AB, sondern AW .

      Mein erster Käfer war grün - hatte bereits eine brauchbare Heizung und schluckte im Schnitt 13-15l pro 100 km.
      Na ja, bei Spritpreisen von 30 -40 Pfennigen...( so weit ich das noch in Erinnerung habe) und einem 40l Tank.
      Aber da gab es noch alle paar Kilometer Tankstellen. ( Und einen Ersatzkanister hatte ich ohnehin immer dabei)

      Liebe Grüße,
      Elke
      In der Enge unseres heimatlichen Gartens kann es mehr Verborgenes geben als hinter der Chinesischen Mauer.

      Antoine de Saint-Exupéry
      (Wind, Sand und Sterne)
    • ELMA schrieb:

      ...allerdings nicht AB, sondern AW

      Die Schilderparade schrieb:

      Die ersten amerikanischen Besatzungskennzeichen (in Bayern) begannen alle mit den Buchstaben BY, gefolgt von einer zwei bis dreistelligen Zahl, die für den Landkreis stand. Anschließend folgte fortlaufend eine bis zu vierstellige Zahl.
      Ab 1955 wurden für Bayern die Buchstaben AB (Amerikanisch-Bayern) oder auch nur B alleine vergeben, wobei hier das AB mit kleineren Buchstaben untereinander geschrieben wurde. Anschließend folgte weiterhin die zwei- oder dreistellige Zahl für den Landkreis.
      In Nord-Baden und Nord-Würtemberg benutzte man das AW, auch untereinander.

      Grizzly schrieb:

      Die Kreiskennung 150 verrät uns, dass er - naa, liebe Elke ?? -
      aus dem Kreis Rosenheim kommt, dafür stehen die Nummern 146-155.
      Hier widersprechen sich die Quellen.
      Die Schilderparade schreibt: Die Schlüsselzahlen von 100 bis 251 wurden im Bezirk Schwaben ausgegeben.
      AB oder B mit den Schlüsselzahlen von 149 bis 154 + 911 waren dem Kreis Günzburg-Land zugeteilt. Aber was solls!


      Nun zu meinem gestrigen Jagderfolg.
      An der Tankstelle stand ein durstiger Chevrolet Apache 32 Fleetside Pickup Truck (3B-3204) aus dem Jahre 1959 wenn ich mich nicht irre.








      Liebe Grüße von waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!
    • Neu

      @ Elke:
      Mein erster Käfer war grün - hatte bereits eine brauchbare Heizung und schluckte im Schnitt 13-15l pro 100 km.
      Na ja, bei Spritpreisen von 30 -40 Pfennigen...( so weit ich das noch in Erinnerung habe) und einem 40l Tank.
      Aber da gab es noch alle paar Kilometer Tankstellen. ( Und einen Ersatzkanister hatte ich ohnehin immer dabei)
      Meiner auch, dunkelgrün mit weissem Dach, ehemaliger Kundendienstwagen von Rank-Xerox (die hatten damals alle diese Farbe), Baujahr 1965, bei mir "lebte" er 1972 noch ein halbes Jahr, dann war erst der Motor kaputt (Kompression drückte auf die Ölwanne dh alle 100 km 1 Liter Öl, plus Straßenverunreinigung), das bekamen wir mit Hilfe eines Motors für 150 DM vom Schrottplatz (Jawohl ! Ich, die technische Niete, Motor getauscht, zusammen mit einem Kollegen von der Krankenpflegeschule plus Assistenz des Schrottplatzbesitzers) noch hin, aber eine Woche später verabschiedete sich das Getriebe, und die geschätzten 400 DM für ein neues gebrauchtes hatte ich nicht mehr.
      Gebraucht hat er, wie sein hellgrauer Nachfolger, mit dem ich 1977 bis Portugal gefahren bin und zurück, im Überlandverkehr 8-9 Liter, im Winter in der Stadt durchaus mal 14.
      Die Heizung im "zweiten" ging immer, dh im Sommer entfernte mal die unter dem Rücksitz gelegenen Schläuche und verstopfte die Öffnungen mit Lumpen. Im Winter setzte man sie wieder ein.

      PS
      Die Käfer hatten Winker bis 1960. Dann kam ein Gesetz raus, dass alle Fahrzeuge über 4 Meter Länge Blinker haben müssten - der Käfer war geringfügig länger - so dass Modell 1961 zunächst auf dem vorderen Kotflügel, hinten im Rücklicht integriert, Blinker bekam. Der Käfer im Berliner Deutschen Historischen Museum ist insofern nicht originalgetreu, da einerseits Brezelfenster dh Baujahr vor 1955, andererseits Blinker. Finde ich für ein Museum mit einem solchen Anspruch ein Armutzeugnis - hab ich denen auch geschrieben, bekam aber keine Antwort.



      Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)

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      Vorgestern war ich im Kieler Stadtmuseum in der Sonderausstellung über die NS-Zeit.
      Schmunzeln musste ich über die Reklame für den "KdF-Wagen", den späteren VW-Käfer -
      als ob die an mich gedacht hätten.

      Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)

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      Waldi:
      Kreiskennung AB 150: Rosenheim ?

      Hier widersprechen sich die Quellen.
      Die Schilderparade schreibt: Die Schlüsselzahlen von 100 bis 251 wurden im Bezirk Schwaben ausgegeben.
      AB oder B mit den Schlüsselzahlen von 149 bis 154 + 911 waren dem Kreis Günzburg-Land zugeteilt. Aber was solls!

      Die Quellen machen anscheinend unterschiedliche Angaben, die gelegentlich auch geändert werden. So war beim Lloyd "Leukoplastbomber", der unsere Familie 1953 von Weilheim nach Parsberg kutschierte, die Kreiskennung 67 vor ein paar Jahren noch für Weilheim angegeben, jetzt steht sie in der gleichen Quelle für Landsberg (auch möglich, da nicht weit auseinander, und das Auto irgendwo dort gekauft wurde).


      Ganz rechts, mit dem Rücken zum Publikum: Meinereiner.
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      Dieses Prachtstück stand kürzlich an unserer Straßenecke, ein DKW Sonderklasse, der wurde 1953-57 gebaut. Im Gegensatz zu seinen Zweitaktvorgängern hatte er einen Dreizylindermotor - fragt mich jetzt bitte nicht nach technischen Einzelheiten, steht so bei Wikipedia:
      de.wikipedia.org/wiki/DKW_F91








      Aber woher kam der Name DKW ?
      Der in Zschopau angesiedelte Motorbauer Rasmussen erwarb Anfang der 1920er Jahre (Der Resttext ist aus dem u.g. Wikipedia-Link geklaut/Anm. Grizzly) die Rechte an einem Zweitakt-Kleinmotor von Hugo Ruppe aus Apolda, der zunächst mit 18 cm³ und 0,25 PS als Des Knaben Wunsch und moderne Alternative zur Spielzeugdampfmaschine recht erfolgreich vermarktet wurde.

      Verkaufsschlager des Jahres 1921 war der aus dem Spielzeugmotor weiterentwickelte, vergrößerte und serienreife Fahrradhilfsmotor Das Kleine Wunder, für den mit dem Spruch
      "... fährt bergauf wie andere runter!“ geworben wurde und von dem allein 1921 über 10.000 Stück verkauft wurden. Der Motor mit einem Hubraum von 118 cm³ und einer Leistung von 1 PS wurde auf dem Gepäckträger montiert und erhielt deshalb im Volksmund den Beinamen Arschwärmer. Bereits 1919 war der Motor vorgestellt und 1920 erstmals an einen Kunden geliefert worden. Auf der Basis dieses Motors und unter Verwendung eines Slaby-Beringer-Elektrowagens baute Rasmussen 1920 bereits das erste DKW-Automobil, das jedoch nicht über den Prototypenstatus hinauskam. Es gab allerdings Inserate, in denen das Wägelchen, das 250 kg wiegen, 60 km/h schnell und kurzfristig lieferbar sein sollte, als Der kleine Bergsteiger angekündigt wurde. Der Motor dieses ersten D.K.W. (in dem Inserat mit Punkten geschrieben) war auf dem Trittbrett montiert; Fahrer und Mitfahrer saßen hintereinander. Dieser Motor wurde auch als erster Stationärmotor von DKW angeboten.
      Mehr hier: de.wikipedia.org/wiki/DKW
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