
Zitat von
ELMA
Richtig, Ini!
Karl Wlaschek, geboren 1917, war in seiner Jugend Barpianist und wurde dann Einzelhandelskaufmann. Er hat recht früh gemerkt, dass man Erfolg haben kann mit Einkauf im Großen und Verkauf im Detail in vielen kleinen Läden. Er richtete viele kleine Filialen Billiger laden = BILLA ein und hatte großen finanziellen Erfolg damit.
Er verkaufte die Ladenkette für 1,1 Mrd DM an REWE und legte sein Geld in teuren Immobilien an, die oft er vorbildlich restaurieren ließ und jetzt teuer vermietet. Allein im ersten Wiener Bezirk gehören ihm 8 Palais, z.B. der Ferstelkomplex mit der tollen Ladenpassage.
In ganz Österreich gehören ihm über 100 Immobilien .Sein Vermögen soll jetzt mehr als 3,4 Mrd Euro umfassen.
In der Wiener Innenstadt steht das Palais Kinsky ( mit einem vornehmen Auktionshaus) und einem schönen Innenhof. An der Rückseite des Innenhofes befinden sich zwei große Bronzetüren, die zu dem Mausoleum führen, in dem schon die drei Frauen von Wlaschek beigesetzt sind und wo auch er einmal seine letzte Ruhe finden soll.
Er ist sicher der einzige Mensch , der mitten in der Wiener Innenstadt beigesetzt weden darf.
Interessant ist eine Skulptur vor den Türen. Auf einem schwarzen Marmorblock liegt die Bronzefigur eines jungen Mädchens. Es ist eine Tochter von Karl Wlaschek, die sich das Leben genommen hatte aus Kummer über den Tod eines Geliebten. Aus „Standesgründen“ hatte sie ihn nicht heiraten dürfen.
Es wird erzählt, dass es vorkommt, dass in Grinzing in einem Heurigenlokal sich ein unscheinbarer alter Mann ans Klavier setzt und spielt. Es soll Karl Wlaschek , der ehemalige BILLA Chef und heutige Milliardär sein.
Gruß,
ELMA
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